Der jüdische Student
- Journal
- Der jüdische Student
- Volume
- 25 (1928)
- Issue
- Heft 3 (Juli 1928)
- Date
- 1928-07-01
- Page
- [Seite] (sequence 7)
- Language
- German
- Belongs to
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der Tendenzkursus abgehalten wurde, der wie aus den Fragestellungen der Füchse zu ersehen war, großes Interesse hervorgerufen hat. Es fanden noch im ganzen 14 A.C. statt, auf desen außer von unseren eigenen Bundesbrüdern noch von einigen außerhalb der Verbindung stehenden Zionisten Vorträge gehalten wurden. 5. P e r s o n a I i a. Dr. Werner Bloch ist zum A. H. h. c. ernannt worden. A. H-iert wurde auch Bundesbruder B. Gurewttsch. Aufgenommen wurden Leo Loisch und Moritz Kunnann. In den B. C. rezipiert wurde Bundesbruder Isak Vofsy. Wegen Mangel an Aktivität wurde Herr J. Peskin aus der Verbindung ausgeschlossen. 6. Chargen und Aemter für das IX. Semester. Auf dem Schlußconvent wurden die Chargen und Äemter für das Herbstsemester 192S/29 wie folgt verteilt: : Benzion Wischnewsky X, Adolf Weinberg XX, Joseph Minsker XXX, Selig Kantor F. M., Harry Srago Kulturleiter, Mcnachem Epstein Leiter der zion. Allheit, Jakob Jakobsohn Hauswart, Boris Gurewitz Keilwart. V. J. St. Hechawer. Boris Gwrewitz X Semesterbericht der V. J. St. Ivria, Heidelberg. Am 3. Mai eröffneten wir das S.-S. mit dem Antriäfcsconvent. Anwesend waren 6 Bbr. Bbr., davon 4 Füchse. Die Chargen wurden besetzt von: Karl Bender X Günter Saul XX- Es war von Bbr. Cohn, der lange Zeit unterbrochene hier studiert, als Heim die alte Stammkneipe wieder gemietet worden. Die Arbeit war im Anfang außerordentlich schwer, da die Bundesbrüder nämlich ganz junge K. J. V.-Semester sind, die sich ferner alle untereinander nicht kannten. Nur 2 kamen aus derselben Verbindung. Wir begannen gleich mit intensiver Keilarbeit und wählten im Laufe des Semesters zirka 7 Keilfüchse aus, die für uns in Frage kamen. Davon haben sich bis jetzt 3 aktiv gemeldet; 2 sind rezipiert, der dritte wird auf dem nächsten Convent rezipiert werden. Es stellte sich ferner im Laufe des Semesters heraus, daß 2 uns nicht überwiesene Bundesbrüder sich in Heidelberg aufhalten. Es gelang uns, auch diese wieder zu aktivieren. Durch die Notwendigkeit, die neueröffnete Verbindung z konsolidieren, wurde unsere Stoßkraft sehr gehemmt. Erst heute sind wir ein in sich gefestigter Kreis geworden. Ein solch offensichtlicher Naci.-.eil für die Arbeit kann für die Zukunft unserer Ansicht nach dadurch vermieden werden, daß im Winter in Heidelberg die