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Der jüdische Student · 1928-03-01 · Heft 1 (März 1928) · p. [Seite]

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Journal
Der jüdische Student
Volume
25 (1928)
Issue
Heft 1 (März 1928)
Date
1928-03-01
Page
[Seite] (sequence 57)
Language
German
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Die Wiederbelebung des Stybel-Verlages. Der hebräische Stybel-Verlag, der größte hebräische Verlag seit dem Bestehen der hebräischen Literatur, tritt, nachdem er eine schwere Krise durchgemacht hat, in ein neues Stadium seiner Tätigkeit. Um dem Stybel-Verlag zu einer neuen Periode der Aktivität zu verhelfen, haben wir uns auf Herrn A. J. Stybels Vorschlag bereit erklärt, in Berlin mit Hilfe des Herrn B. Kahan dieses produktive literarisch-wissenschaftliche Unternehmen zu erneuern und fortzuführen. Wie können unsere Freunde das Werk aktiv fördern? Indem sie als Abonnenten -Mitglieder des Stybel-Verlages dem Unternehmen beitreten. Diese Mitglieder sollen alle neuen Verlagserscheinungen direkt vom Stybel-Verlag bekommen. Ihre Mitgliedschaft soll darin bestehen, daß sie sich verpflichten, neue Stybelerscheinungen im Werte von jeweils 12,5 Dollar abzunehmen. Diese Neuerscheinungen bekommen die Mitglieder für 7,5 Dollar. Bei einer Anzahl von 2000 Mitgliedern ist das Stybelunternehmen, das sich auch weiterhin nur der Belebung der hebräischen Literatur widmen soll, auf lange Sicht vollkommen gesichert. Möge die deutsche Judenheit, in deren Mitte einst die Wiege der ineuen hebräischen Literatur stand, ihre Pflichten unserer hebräischen Kulturrenaissance gegenüber in vollstem Maße erfüllen! Verlag A. J. Siy&el G m.b.H 5erlin-Chaüottenburg Dahlmannsir. 5 Mitteilungen des Präsidiums. Soeben ist die zweite Nummer der Jungzionistischen Blätter erschienen. Ihr Fortbestehen und Ausbau ist davon abhängig, daß die außerhalb des Rahmens der Jüdischen Rundschau erscheinende Sonderausgabe (auf besserem Papier und mit zum Teil erweiterten Umfang) soviel zionistische und nichtzionistische Abonnenten wie möglich gewinnt. Wir halten es für selbstverständlich, daß mindestens jeder Aktive die jungzionistischen Blätter abonniert (der Betrag für das Jahresabonnement von Mk. 1.80 fällt wohl niemandem zu stark auf die Tasche). Außerdem geben gerade die Universitätsferien unseren Bundesbrüdern Gelegenheit, in ihren Heimatsorten für die Jungzionistischen Blätter in zionistischen und auch nichtzionistischen Jugendkreisen zu werben. Vor allen Dingen aber ist es Aufgabe des jungen K.J.V., diese Blätter zu benutzen, um durch sie in die Gestaltung der jüdischen Jugendbewegung einzugreifen. Es wäre erwünscht, daß die Bundesbrüder sowohl die Aufgabe ihres Abonnements, als die Werbung beschleunigen, weil nach Erscheinen der dritten Nummer die Fortexistenz dieser Blätter nur auf Abonnenten gestellt sein muß. Zuschriften für die Jungzionistischen Blätter sind zu richten an: Berlin W 15 Meinekestraße 10. 57

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