Der jüdische Student
- Journal
- Der jüdische Student
- Volume
- 24 (1927)
- Issue
- Heft 2 (Juni 1927)
- Date
- 1927-06-01
- Page
- [Seite] (sequence 39)
- Language
- German
- Belongs to
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Literatur_______ 39 L-, t ' •'' <f\ *£° "*T ^3 <** k '<.,- Ks k C6 & LI 1. Jüdische Enzyklopädie, Von G, Herlitz und B. Kirschner, Wie den Bundesbrüdern bereits I aber auch über die Kolonien in aus den verschiedenen Anzeigen : Palästina, über die -Geschichte der in der „Jüdischen Rundschau" und j Juden in den bedeutendsten in anderen Blattern bekannt sein \ Städten der Welt, über israelidüritc, beginnt die von uns seit; tische Könige, mittcklterliche Phiacht Jahren vorbereitete J ü -! losophen und zeitgenössische jüdische Enzyklopädie" so-; dische Politiker, Gdbhrtc, Künsteben zu erscheinen. Es handelt j ler usw. Angcnonmen, jemand sich hierbei um ein Nachschlage- ''■ will sich schnell über die Entwerk in der Art der bekannten | stehung und Entwicklung des Konversations-Lexika, jedoch na- | Olenu-Gebetes unterrichten — mentlich im sachlichen, aber auch i welche Möglichkeit hat er augenim biographischen Teil von viel! blicklich dazu? Gfer man will stärkerer Eindringlichkeit der \ die letzten Einand Ausfuhr- Darstellung. Zum erstenmal wird | zahlen von Palästina oder die Verin deutscher Sprache ein Sammelj teilung der Juden üier die ganze werk geboten, das — in aiphabe-; Erde oder eine Erklärung des tischer Reihenfolge der Artikel — j Ausdrucks „Pleitegcür" oder den über alle Gegenstände, die von . Inhalt irgendeines Wochenabjüdiseben Gesichtspunkten aus von , Schnittes oder Zatüra über die Interesse sein könnten, je nach; Austrittsbewegung schnell zur der Bedeutung im einzelnen eine! Hand haben — albs dies wird kurze oder eine ausführliche Darj unsere „Jüdische Enzyklo- Stellung auf wissenschaftlicher j pädie" in übersicltiicher Weise Grundlage aus der Feder sach-! bieten. verständiger Mitarbeiter bringt. [ An dem Werkt haben ins- Der Inhalt der „Jüdischen gesamt etwa 250 Autoren mit- Enzyklopädie" berücksich-! gearbeitet, darunter die bekanntigt sowohl die gesamte jüdische; testen jüdischen Gdfehrten, Fach- Vergangenheit in politischer und schriftsteiler und Männer der Wirtschaftsgeschichte, Literatur,; jüdischen Praxis. Ibr ganze Stoff Religion und allgemeiner Kultur, \ wird 4 Lexikonbänfe zu etwa je wie auch in besonders starkem i 800 Seiten, insgesanl also 6—7000 Maße die ganze jüdische Gegen-; Spalten, umfassen. Insgesamt sind wart. Es werden alle wesentlichen '; ungefähr 15 000 Stichwörter vor¬ Persönlichkeiten und Begriffe der handen, von denen ca. 10 000 ausbiblischen, talmudischen und späj führliche Artikel, xa. 2000 kurze teren rabbinischen Zeit behandelt,; Erklärungen und ckr Rest Hinwie auch andererseits alle Veri weise sind. Als ebr ganze Stoff hältnisse des gegenwärtigen jüdii im Manuskript vonfhg, wurde er, sehen Lebens, also führende jüdij nachdem er von ms bereits einsehe Persönlichkeiten, Organisa-; mal durchredigiert war, von. sechs tionen, Institute, palästinensische \ Fachredaktcuren überprüft und Angele^ nheiten usw. Man findet j nocK ergänzt, unS zwar hatten eine die gegenwärtige Erkenntnis ' unter sich: Dr. Max Soloder Wisse..?chait wiedergebende j w e i t s c h i k das Gebiet der Darstellung der Entstehung der j Bibelwissenschaft, SroL E 1 b o g e n Bibel, wie Artikel über Weizi die nachbiblische Literatur und dann, Rathen i, Max Liebermann j den Kultus, Dr. 31 e i s 1 die jü- oder Bialik; Aufsätze über das ' dische Geschichte. Rabbiner Dr. |ltjüdische Pru lertum, über die j Max Wiener Perlin) die Reli- Feste, den Ini 1t des Talmuds, j gionswissenschaft, Dr. Robert