Der jüdische Student
- Journal
- Der jüdische Student
- Volume
- 21 (1924)
- Issue
- Heft 6-7 (Juni 1924)
- Date
- 1924-06-01
- Page
- [Seite] (sequence 54)
- Language
- German
- Belongs to
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164 Aus dem Karteil Kleine Mitteilungen. Bundesbrüder, die in diesem Sommer nach Wyk a. Föhr kommen, werden gebeten, sich bei Bundesbruder Walter Falk (bei Dr. Häberlin) zu melden. Bbr. Falk ist auch bereit, bei rechtzeitiger Benachrichtigung Wohnungen zu besorgen. Die V. J. St. Jvria, Freiburg bittet davon Notiz zu nehmen, daß ihre Adresse jetzt lautet: Gasthaus z. Schönberg, Ecke Clara- und Egonstraße. Kleine Anzeigen und Stellenvermittelung:, Bundesbruder, Parteisekretär, für die Zionistische Organisation des Memelgebietes gesucht. Bedingung: Erfahrung in sämtlichen zionistischen Arbeiten. Gehalt monatlich 500 Lit (50 Dollar) Lebenskosten 30 —40 Dollar. Bewerber an das Berufsressort des Präsidiums unter E 15/25. Niederlassungsmöglichkeit für Gynekologen, kleinere Mittelstadt, der Mark, kann durch das Büro des Präsidiums nachgewiesen werden. Anfragen unter E 15/26. Dr. rer. pol. schriftstellerisch befähigt, beherrscht Hebräisch und Jüdisch; sucht passende Beschäftigung am liebsten Verlag, Zeitungswesen oder Anstellung in irgend einer Organisation. Jedoch kommt auch rein kaufmännische Stelle in Frage. * Arzt, 36 Jahre alt, verheiratet, kinderlos, approbiert 1914, nach dem Kriege 41/, Jahre als praktischer Arzt tätig, zuletzt 21/2 Jahre als Landarzt im Gebirge mit großer Praxis, gründliche Kentnisse auf allen Gebieten, auch Dermatologie, der aus Gesundheitsrücksichten seine Praxis aufgeben mußte, sucht ärztliche Allgemeinpraxis. Erwünscht ist Berlin oder Nähe von Berlin oder Großstadt. Wir sind in der Lage, Bundesbrüdern gegen gute Provision Vertretungen für den Verkauf von Weinen, Likören und sonstigen Spirituosen zu verschaffen. Wir suchen einen Bundesbruder, der bereit ist, hauptamtlich die Stellung als Sekretär der zionistischen Ortsgruppe Leipzig für Jugendarbeit und Nationalfondsarbeit zu übernehmen. Mitteilungen an das Präsidium. Für Diplomhandelslehrer mit etwas Barmitteln ist Niederlassungsmöglichkeit in grösserer Stadt Süddeutschlands gegeben durch Beteiligung mit der Witwe des verstorbenen Inhabers, einer seit mehr als 20 Jahren bestehenden konzessionierten Handelsschule. Die Schule kann auch käuflich erstanden werden.