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Der jüdische Student · 1921-06-01 · Heft 4 (Juni 1921) · p. [Seite]

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Journal
Der jüdische Student
Volume
18 (1921)
Issue
Heft 4 (Juni 1921)
Date
1921-06-01
Page
[Seite] (sequence 41)
Language
German
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Berichte ra ßuder-V. J. St. „Ivria", Berlin. Dezember 1920 — Mai 1921. Am 20. Dezember dechargierte der alte C. C. Die Neuwahlen ergaben: Friedrich Max Simon* Ruderwart Siegfried Hölzer **, Keilwart Kurt Rosenberg***, Schriftwart. Gekeilt wurde sehr eifrig, doch nahmen wir nur wenige auf. Es meldeten sich aktiv: U. Gottesmann, ing.; F. Kempinski, Kaufmann; aus der „Jung-Ivria": K. Suhlmann, ing., H. Grünbaum, rer.pol., H. Reißner, rer. pol. Die Fusion mit der Ivria, zu der uns der K. T. ermächtigt hatte, wurde durchgeführt. %Es sind folgende Mitglieder der Ivria ins K.J.V. aufgenommen. Als A. H. A. H.: Dr. Erich Marx, Herbert Hirsch, Fritz Sehönheimer, Julius Mandelbaum; als Inaktive: Ernst Nehab, Lutz Futter; als Burschen: Kurt Rosenberg, Georg Hirsch; als Füxe: Edler, Franz Engel, Karl Ettisch, W. Hirschfeld, Der Ruder-V. J. St. legte sich den Namen „Ivria" bei. Die Finanzierung des Bootshausbaus wurde durch die Neuwahl des Vorstandes energisch in Fluß gebracht, so daß die Hoffnung besteht, in nicht allzu ferner Zeit unser neues Heim in Friedrichshagen beziehen zu können. Paul Hirsch gab die Tendenzfuxenstunde, während auf dem Burschenkurs einzelne Vorträge, im wesentlichen über den sozialethischen Gedanken im altjüdischen Recht, Gesetz und Volksleben gehalten wurden. Herr Ochs (Hapoel-Hazair) gab einen hebräischen Anfängerkurs, der das Los aller Anfängerkurse teilte, nämlich nur wenig Erfolg hatte. Sonst wurde in der Sprachschule oder im Seminar eifrig gelernt. Der Sportbetrieb war rege; Montags ruderten wir fleißig im Kasten im Sportinstitut Sand, wo wir auch turnen, hanteln und boxen konnten. Die Beteiligung besonders der X. H. A. H. war recht rege. Sonntags machten wir abwechselnd Waldläufe vom Hochschulsportplatz aus oder Ganztagswanderungen. Wir besuchten die jüdische Kunstsammlung des Herrn Kirstein in Nikolassee, die uns viele Anregungen gab. Großes Kopfzerbrechen bereitete uns die „Jung-Ivria" insofern, als es uns schwer fiel, Burschen für sie zur Verfügung zu «stellen, ohne, daß wir deren Verlust allzu stark empfanden. Jetzt sind wir so weit, daß der Betrieb recht befriedigend bei unseren Jugendlichen klappt. Am 10. April de chargierte der C. C. Die Neuwahlen ergaben: Fritz Glaser * * Max Steinhardt ** Siegfried Jachmann ***. Es zeigte sich bald, daß es Fritz Glaser, einem sehr willigen, aber zu jungen Bundesbruder nicht gelang, den gesamten'Ruderverein zu leiten, da die Axtivitas .inzwischen 50 Mann zählte. Wir sahen uns also gezwungen, einen neuen C. C. zu wählen und die erste Charge einetn älteren Burschen zu übertragen, der mit besonderen Machtbefugnissen ausgestattet wurde. Folgender C. C. soll also im Sommer-Semester chargieren: Bertram Fisher *, Ruderwart, F. to., Z. A. Fritz Glaser **, Keilwart, Materialwart Max P^eses ***, Schriftwart. Friedrich Max Simon V. J. St. „Kadimah", Bonn. Die Mängel der bisherigen Semester waren im vergangenen S. S. stärker und fühlbarer als je. Wir hatten kaum die geeignete Anzahl Bundesbrüder zur Übernahme der Chargen, der Zionistischen Arbeitsstelle, und zur Erteilung des Unterrichts. In die Lücke sprangen unsere Kölner A. H. A. H. Gidion. (K. J. V. — Geschichte), Nathan (K. J. V. — Stunde) und Tiefenthal (däs jüdische Wanderungsproblem), denen wir auch an dieser Stelle nochmals dafür danken. Ferner erteilten Emil . Weiler Tehdenj?unterricht/und Oster" Geschichte

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