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Der jüdische Student · 1920-06-01 · Heft 3 (Juni 1920) · p. [Seite]

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Journal
Der jüdische Student
Volume
17 (1920)
Issue
Heft 3 (Juni 1920)
Date
1920-06-01
Page
[Seite] (sequence 44)
Language
German
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156 Verschiedenes Gefallenen den Tod«« ort, wir haben in den meisten-Fällen, nicht den Einteilt st er min,, auch nicht die erforderlichen hebräischen Namen. An Nachrufen für das Gedenkbuch sind zu den in Nr. 2 des J. St. S. 103 nachtragsweise aufgeführten 'keine weiteren mehr hinzugekommen, so unglaublich das klingen mag. Jeder Bundesbruder müßte doch an der Fertigstellung des Gedenkbuches so viel Interesse haben, daß er sich die aufgestellte Totenüste zur Hand nimmt und sie genau auf die gestorbenen Bundesbrüder hin, denen er nahegestanden hat, nachprüft. Für jeden toten Bundesbruder wird es doch wenigstens einen noch lebenden Bundesbruder im Kartell geben, zu dem er in näheren Beziehungen gestanden hat! — Ich bitte alle Bundesbrüder nochmals, mich bei der Fertigstellung des Gedenkbuches in ganz anderer Weise, als dies bisher der Fall war, zu unterstützen. Sollte die Anteilnahme des Kartells nunmehr nicht zu realerem Ausdruck kommen, so würde ich von der weiteren Bearbeitung des Gedenkbuches absehen müssen. Ich bitte um Besprechung dieses Aufrufs und Behandlung des Gegenstands auf dem nächsten Konvent bezw. der nächsten Tagung und um unmittelbaren Bericht an mich. Nikolassee, Münchowstr. 5a Bruno Kirschner VERSCHIEDENES Herr Hermann Philippstal, früher aktiv in der V. J. St. Hasmonaea, Berlin und Herr cand. phil. Erich Stern aus Aachen, früher aktiv im V. J. St. Bonn, haben ein Wiederaufnahmegesuch eingereicht. Die Verbindungen befürworten die Gesuche. Etwaige Widersprüche gegen die Wiederaufnahmen sind dem Präsidium innerhalb von 14 Tagen mitzuteilen. Der ehemalige A. H. der „Jordania" Dr. Benni Nußbaum hat sein Wiedereintrittsgesuch eingereicht. Etwaige Einsprüche sind innerhalb von 14 Tagen an das Präsidium zu richten. Mitteilungen nach Darmstadt, insbesondere in Keilangelegenheiten sind an Bbr. Herbert Markowiz, Darmstadt, Grüner Weg 18 zu richten. Bei Gelegenheit einer Zentralvereinsversammlung war ein Antisemit im Besitze des J. St. vom Jahre 1919. Es war bei der infolge des Krieges eingetretenen Unordnung des Adressenmaterials des Präsidiums und leider auch infolge der Nachlässigkeit vieler Bundesbrüder nicht zu vermeiden, daß das vor einiger Zeit erschienene Adreßbuch des K. J. V. (welches übrigens noch nicht allen Bundesbrüdern zugeschickt werden konnte, da die Druckerei. erst einen Teil der Exemplare geliefert hat) eine größere Anzahl Unrichtigkeiten enthält. Das Präsidium beabsichtigt, von Zeit zu Zeit Nachträge zum Adreßbuch mit den neueingetretenen Adressenänderungen herauszugeben. Wir bitten die Bundesbrüder, deren Adressen nicht richtig aufgenommen worden sind, dies nunmehr dem Präsidium mitzuteilen, um alle Fehler berichtigen zu können.

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