Der jüdische Student
- Journal
- Der jüdische Student
- Volume
- 17 (1920)
- Issue
- Heft 4 (August 1920)
- Date
- 1920-08-01
- Page
- [Seite] (sequence 39)
- Language
- German
- Belongs to
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Berichte der Verbindungen 201 | ■ ■ ■ ~r:- ■ ■ /■;'■■■... | Gegen Schluß des Semesters wurde eine „Arbeitsgemeinschaft jüdischer IStudierender zur Abwehr des Antisemitismus" gegründet. Beteiligt ist die Wildenschaft und die 3 jüdischen Verbindungen. Der Schlußkonvent besetzte die Ferienchargen mit: Aifred Meyer*, Leo Taffei**. Personaiia: i.a. B. Lazarus wurde A. Meiert, Kurt Hirsch in den B,C aufgenommen. Alfred Meyer I Ruder J« St« ^Jordaula", frmnttihirtm Im verflossenen I Semester, dem ersten Sommersemester seit der Gründung, hat sich die I jordania als;Ruderverbindung konstituiert. Erschwert wurde uns die I Arbeit1 durch das Fehlen einer rudersportlichen Ausbildung bei allen Bundes- (bruderri. und den späten Beginn des Semesters. Das Präsidium hat sein Versprechen, uns als Trainer geeignete Bundesbrüder und ein Viererboot zu } senden, bis heute nicht eingelöst I Die Chargen wurden mit Selmar Arnsdorf*, F. M. und Ruderl wart und Grischa GoIdstein**, S. W.; K. W. besetzt j Es gelang uns, mit einem Ruderverein ein Abkommen zu «schließen, wonach wir als geschlossene Korporation mit den Rechten der Vereinsmitglieder eintraten. Gegen monatliche Beiträge stand uns das gesamte Bootsmaieria! und das Bootshaus zur Verfügung, Die Ausbildung im Rudern hatte durch den Vereinsruderlehrer gegen besondere Bezahlung zu erfolgen. Wir waren hierdurch in Stand gesetzt/ den Ruderbetrieb in vollem Umfaiige aufzunehmen. Das sportliche Ergebnis des Semesters war gut, und bei Verbleib des jetzigen Jorüantastarnmes in Frankfurt wird die Jordania zum kommenden | Sommer ihre eigene Regattamannschaft aufstellen können. * I Zum Gelingen des*kommenden Semesters ist* es unbedingt erförderlich, I daß ein Ruder-V. J. St-er als Trainer/herkommt und wir das versprochene Boot erhalten. Nur dann ist die Durchführung eines guten Sportbetriebs .und die Veranstaltung größerer Tourenfahrten möglich. Geturnt wurde wöchentlich im J. T, V.* Zur Deckung der Kosten für den Ruderbetrieb und der Transportgelder für das erwartete Boot war eine Sammlung notwendig, deren guten Erfolg wir A. H. Dr. Nürnberg zu verdanken haben. Der wissenschaftliche Fuxen-Unterricht, der Palästinakurs und Hebräisch wurde für „jordania" und „Saronia" gemeinsam gegeben. Der hebräische Unterricht litt durch das Fehlen eines Anfängerkurses. Eine Aufgabe des nächsten Semesters wird die Zusammenfassung der zahlreichen jüdischen Ruderer in einem jüdischen Ruderverein sein, in den auch die Turn- und Sportverbände Frankfurts ihre Ruderriegen entsenden werden. Persona 1 ia; in■ des* A.C. wurden recipiert: sttuL rer pol* Emile C a 1 e b aus Konstantinopel stud, nat. Myrtü Kaufmann aus Mannheim stuck rer pol, Arthur B i u in e n t a 1 aus Wiesbaden stud. rer pol. Werner Krotoschi n aus Wiesbaden stud. med. Sehatom Samuelsohn aus Libau in den B. C. wurden recipiert: eand, med. Georg ■ K r y s k o w s k i aus Frankfurt stud. ehem. Karl S n i p i s c h k i aus Frankfurt A. H.-ierf wurde cand. med, dent. Julius Nußba u m . Verlobt hat sich A. H. Dr.• Carl Kahn, Bieberich. Selmar Arnsdorf V. J. St. Haeeaba'tiy Hloetaek« lieber das verflossene Semester ist,:wenig zu berichten. Es litt unter einer.ungünstigen Zusammensetzung der Corona, deren geringer Zahl und verhältnismäßig vielen Examina* Von den korporationsveranstaltunge«! sind zu erwähnen: -ein wöchentlich zweistündiger Ktirsus* über Voratissetzungen des Zionismus des Unterzeichneten, ein kürzerer Palästinakursns von Bbr. Röbensohn-Schwerin und eine