Der jüdische Student
- Journal
- Der jüdische Student
- Volume
- 11 (1914-1915)
- Issue
- Heft 3 (25.6.1914)
- Date
- 1914-06-25
- Page
- [Seite] (sequence 25)
- Language
- German
- Belongs to
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Der Jüdische Student 61 Julius Rosenfeld, Unser Kampf gegen den Antisemitismus Walter P r e u 8 , Die zweite Palästina-Wanderfahrt G i n s b u r g, Der moderne Nationalismus. Ich erneuere mein durch Rundschreiben mitgeteiltes Ersuchen um Einsendung hübscher Illustrationen aus dem Korporations¬ und Sportleben. Alle Beiträge sind sofort einzusenden. Erich Cohn Druckfehlerberichtigung, tn dem Artikel ^Wandern* von Felix Rosenblüth (Heft 1) muß es auf S. 5 heißen: Auf den Wanderungen werden Freundschaften, die bisher bekanntlich meist ("statt „nicht") außerhalb des eigentlichen Korporationslebens geschlossen wurden, entstehen und wachsen". Das Inhaltsverzeichnis zum abgelaufenen Jahrgange des J. St. wird dem nächsten internen Heft beiliegen. Adressenveränderungen. Kurt Pick, Dipl.-Ing., Regierungsbauführer, Kattowitz O.-S-., Prinz Heinrichstr. 3. BERICHTE Berlin* Wir eröffneten unser Somrnersemester mit einer Aktivitas von 6 Burschen und 8 Füxen. Der Anlrittskonvent besetzte die Chargen folgendermaßen : Luitpold B a k o n X Richard F r ö h 1 i c h ><)< F. M. Carl David </;< K. W. Den Kommentunterricht erteilt der F, M. Einige A. H. haben sich ebenfalls erboten, die Füxe in die Geheimnisse der B. J. C.-Qeschichte und einzelner Komment- und Tendenzfragen einzuführen, Den Anfang hat bereits A. M Sali? Hirsch gemacht. W. F. M. für erste Semester ist Abramczyk, für zweite A. H. Bernstein. S. W. ist Freundlich, der auch die Zeitungsreferate übernommen hat F. W, wurde i, a, B. Salli Lewi, Da unsere Burschencorona zum größten Teil aus 5. Semestern besteht, können wir uns umso intensiver mit unsern Füxen beschäftigen, die sich schon ziemlich in den Verein eingelebt haben. Das bewirkt wohl unsere ganz neue Erziehungsmethode. Denn auf unsern Wanderungen (u. a. eine 2t/.?- Tagesfahri nach Mecklenburg mit Strohlager!) haben die Bundesbrüder sich eng aneinander geschlossen. Es herrscht ein Zug von Frische und Natürlichkeit im Vereinslcben. Kneipen gibt es noch weniger als sonst, dafür