Der jüdische Student
- Journal
- Der jüdische Student
- Volume
- 11 (1914-1915)
- Issue
- Heft 1 (20.5.1914)
- Date
- 1914-05-20
- Page
- [Seite] (sequence 20)
- Language
- German
- Belongs to
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Der Jüdische Student 19 Ich bitte hierdurch die Alten Herren des V. J. St. Berlin, die ihre Semesterbeiträge für das Sommersemester 1914 (Mindestbeitrag 10 M.) noch nicht gezahlt haben, diese umgehend auf mein Postscheckkonto Berlin No. 16513 einzuzahlen. Alle Beträge, die nicht spätestens bis zum 3. Mai aufgeliefert sind, werden zuzüglich 50 Pf. Spesen per Nachnahme erhoben, (§§ 20, 21 Kassenordnung.) Bruno Goldberg, Kassenwart Breslau. Im Gegensatz zu früheren Semestern herrscht diesmal in Breslau ein reger Ferienbetrieb. Wir hatten zwei große, sehr gut besuchte Ferien Veranstaltungen, einen Vortrag von A. H. Rosenbaum, dem eine Bowlenkneipe folgte, und außerdem einen jüdisch-literarischen Teeabend, an dem Bbr. Ludwig Fr. Meyer einen einleitenden Vortrag hielt. — W;r haben bis jetzt vier Aktivmeldungen zu verzeichnen: iur, Walter Deutsch mann, med, Ernst Doctor für Freiburg), med. dent Adam Sternberg, med. dent. Leo Jacobowitz (für die Maccabaea). Unsere Erfolge als sind sehr gut zu bezeichnen, da bei der geringen Anzahl von Keilfüxen die anderen jüdischen Korporationen viel schlechter abschnitten; die unzähligen paritätischen Verbindungen, ebenso die „Thuringia" haben bis jetzt gar keine Aktivmeldungen, die „Zephirair* 2,"darunter ein kaum zu haltender O. V. G. Wenn es uns gelingt die beiden aussichtsreichen Keilfüxe, die wir noch in Bearbeitung haben, zu gewinnen, so ist unsere Stellung der „Zephirah" gegenüber mehr als behauptet und der V. J. St. Breslau kann außerdem dennoch hoffen, auch ohne Zwangsüberweisungen einer gesicherten Zukunft entgegenzugehen. — Nachdem wir das Semester Anfang Marz geschlossen hatten, blieben noch einzelne Bundesbrüder in Breslau, sodaß auch außerhab des Bezirksverbandes etwas V. j. St.-er Leben in Breslau herrscht. Der Schlußkonvent bildete die Ferienkomrnissäon aus den Bundesbrüdern: Rudolf P i c k X a. L; Benno Cohn >: x &. 1, ■■' '• j S Bruno Pö witzer K. W., Gneseit, Wtlhelmstr. 17. Wir beginnen das Semester am 20. April 3 h. c. t. im Cafe Fahrig. P e r s o n a Ii a : Julius F r o e h 1 i c h wurde inaktiviert, ebenso G i - b i a n s k i. In den B. C. rezipiert wurden Benno Cohn, Breitbarth, M e y e r und P o w i t z e r. Außer Fritz Glaser und K ft o c h dienen jetzt noch F r o e h 1 i ch und Rosenfeld hier in Breslau. Der E. R. bestrafte Bbr. Oelsner iS I> mit einem Verweis und 5 Mk. Geldstrafe, Bbr. P o w i t z e r (811) mit einer Rüge, A. H. M a r k {u s und A. H. Z e 11 n e r (81) je mit einem Verweis, Bbr. froehiich (8111) mit zwei Wochen Dimission. Ein E. R, sprach Bbr. Kothmann fjei (81), Leo Loewenstein und Carl Da n ziger wurden aus den Listen gestrichen. Lothar Markiewitz trat der U. S. wegen aus und wurde O. V. G. — A. H. Siegfried R o s e n b a u m weilt in einer Assistentensteliung für längere Zeit in Breslau. 2. April Rudolf Pi.ck >' a, L