Der jüdische Student
- Journal
- Der jüdische Student
- Volume
- 16 (1919)
- Issue
- Heft 5 (August 1919)
- Date
- 1919-08-01
- Page
- [Seite] (sequence 64)
- Language
- German
- Belongs to
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236 Aus den Bezirksverbänden und Altherrenbünden Niederlassungsmöglichkeit für einen Zahnarzt in einer kleinen Stadt Westfalens mit dörferreicher Umgebung (Verpflegung vorzüglich) weist nach Bbr. Dr. M i c h a e 1 i s, Berlin, Raabestr. 17. Albert B a e r bittet alle Bundesbrüder, ihm die Adressen aller ihnen bekannten Rechtsstudehten und Referendare mitzuteilen, da er sie zur Propaganda für die von ihm redigierten Zeitschriften „Der Rechtsstudent" und „Der Referendar", die im Welt-Verlag erscheinen, braucht. Bbr. Dr. Ivar Weißbrem hat sich in EJbing, am Lustgarten 4, als Arzt niedergelassen. AUS DEN BEZIRKSVERBÄNDEN UND ALTHERRENBÜNDEN Bezirksverband Hannover Am 5. Januar 1919 wurde in Hannover der Bezirksverband Hannover gegründet. Es gehören zu ihm die Provinz Hannover ohne Aurich und Lüneburg, die Bezirke: Braunschweig-Wolfenbüttel, Magdeburg, Oldenburg, Lippe-Detmold und Bückeburg. Es wurde beschlossen, nach jedem Semesterin den Ferien eine Bezirksverbands-Tagung abzuhalten sowie die Keil arbeit aufs Energischste zu organisieren. Zum Leiter des Bezirks Verbands wurde Robert Katz, Hannover, Schlägerstr. 56, gewählt. Nach eingehender Prüfung der zur Verfügung stehenden Kräfte wurde beschlossen, in Göttingen eine V. J. St. aufzumachen. Am 29. und 30. März fand die zweite Tagung des Bezirksverbands statt. Es ist außerordentlich betrübend, feststellen zu müssen, daß außer den von Göttingen nach Hannover gekommenen sowie den in Hannover zur Zeit ansässigen Bundesbrüdern keine auswärtigen Alten Herren zu der Tagung erschienen waren, umsomehr, da gerade in letzter Zeit die Altherrenschaft des K. C, getrieben durch die Erfolge der nationaljüdischen Jugendbewegung und der zionislischen Politik, eine rastlose Aktivität an den Tag legt, die sich darin äußert, daß der K. C. an der TecTinischen und Tierärztlichen Hochschule in Hannover bereits einen Stammtisch aufgemacht hat und im nächsten Semester sogar eine Verbindung eröffnen wird. Sämtliche Alten Herren des K. C. in Hannover haben sich zwecks Mitarbeit reaktivieren lassen. Demnach sind auch die Keilerfolge des K. C. groß* Wir haben dort an den Hochschulen zur Zeit drei erstsemestrige Füxe und den i. a. B. Referendar Schoribach. Die Bezirksverbands-Tagung beschloß, dem Präsidium unbedingt nahe zu legen, Ueberweisungen nach Hannover vorzunehmen, damit wir dort im nächsten Semester wenigstens einen, Stammtisch eröffnen können, auf daß die zahlreichen Keilfüxe nicht alle kampflos dem K.C. zufallen. Die Aussichten für Hannover sind zur Zeit^ recht ungünstig. 17. Juni R o b e r t K a t z: