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Der jüdische Student · 1919-06-01 · Heft 4 (Juni 1919) · p. [Seite]

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Journal
Der jüdische Student
Volume
16 (1919)
Issue
Heft 4 (Juni 1919)
Date
1919-06-01
Page
[Seite] (sequence 54)
Language
German
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162 Aus dem Altherrenbunde 4. Wir empfehlen den Bezirks verbänden besonders die Werbearbeit für die von Steinitz angeregte Zoologische Station in Palästina nachdem das Präsidium sich gegen den Z w a n g s beitritt aller K.J. V.-er erklärt hat. Wir sind der festen Hoffnung, daß es, wenn sich einzelne Bundesbrüder dieses Projektes ernstlich annehmen, nicht schwer fallen kann, auch dem Kartell fernstehende Kreise dafür zu interessieren. Wir verweisen bei dieser Gelegenheit nochmals auf den wiederholt veröffentlichten und versandten Aufruf des Kuratoriums der P e 1 z s t i f.t u n g in Königsberg, deren Gedeihen zu einem erheblichen "Teile von der Unterstützung der Bezirksverbände abhängt. (S. auch Inserat in diesem Heft.) 5. Die Tätigkeitsberichte müssen uns auch darüber ein klares Bild geben, inwieweit sich die Alten Herren in der Provinz an der Gemeindearbeit beteiligen, besonders aber an der Vorbereitung der in nächster Zeit überall stattfindenden Gemeindewahlen. Da der Wahimodus absolut nicht einheitlich ist, liegt uns daran, baldigst eine Uebersicht darüber zu bekommen, wo für die Zionistische Organisation ersprießliche Arbeit geleistet werden kann. Im nächsten J. St. wird über die Arbeit in der Gemeinde ein Aufsatz erscheinen, wie überhaupt im Einverständnis mit der Redaktion (in diesem) in Zukunft den Interessen der Alten Herren ein größerer Platz eingeräumt werden soll als bisher. 6. Die Stellenvermittlung hat sich nicht in der wünschenswerten Weise entwickelt. Die Bundesbrüder können sich nicht daran gewöhnen, wenn sie eine Stelle nachgewiesen haben wollen, dies dem zuständigen Bundesbruder (s.u.) mitzuteilen, sondern schreiben privatim an irgend einen ihnen befreundeten Bundesbruder, was eine wirkliche Organisation unmöglich macht und in der Regel auch nichts nützen wird. Anderseits fehlt es uns auch in sämtlichen Berufen an freien Stellen, auch dort, wo notorisch solche vorhanden sein müssen. Wir bitten die Bundesbrüder dringend, in ihren Berufen und in ihrem Bekanntenkreis* sich nach solchen umzuschauen, Mitteilung aber stets und ausschließlich an das Jüdische Arbeitsamt, Berlin N. 24, Monbijouplatz 1 zu machen. Auf besonderen Wunsch des Arbeitsamis haben wir davon Abstand genommen, die freien Stellen unseren Bundesbrüdern unmittebar mitzuteilen und damit dem Arbeitsamt eine scheinbare Konkurrenz zu machen. Es ist selbstverständlich, daß dieses die Akademikerstellen in engstem Zusammenhang mit unseren Bundesbrüdern aTs Fachspezialisten und mit besonderer Berücksichtigung sich meldender K.J.V.-er bearbeitet, andererseits, aber erwarten muß, daß unsere Bundesbrüder s»ch auch für die nichtakademischen Teile seines Arbeitsnachweises aufs regste interessieren. Es sei also wiederholt, daß, wer Stellen nachzuweisen hat, dies sofort dem Jüdischen Arbeitsamt, N. 24, Monbijouplatz 1, mitteilt; wer aber Stellen, Vertretungen, Niederlassungsmöglichkeiten sucht, sieh an die folgenden Bundesbrüder wendet: 1. J u ris ten: Rfdr. Dr. Erich Zuckermann, Halensee, Kurfürstendamm 136, Tel. Uhld. 7139 2. Nationalökonomen, Bankfach, kaufmännische Berufe: Dr. Walter 'Pinner, Charlottenburg 2, Schillerstr. 23, Stpl. 15020, Büro: Ndn. 9123

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