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Der jüdische Student · 1918-11-01 · Heft 5-6 (November 1918) · p. [Seite]

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Journal
Der jüdische Student
Volume
15 (1918-1919)
Issue
Heft 5-6 (November 1918)
Date
1918-11-01
Page
[Seite] (sequence 24)
Language
German
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94 Berufliches, Nachtrag teiligen, mit den hiesigen Studenten in Fühlung zu ikommen, und hoffen so, einige, wenn auch bescheidene Keilerf'olge zu haben. i Leider erlitt unsere Verbindung durch, den Tod von Bbr. Moritz Adolf To e plitz (V. J. St: Breslau) einen schmerzlichen -Verlust. ,Bbr. Freud aus Wien ist hier, um sich,für sein Examen vorzubereiten. Bbr. Benzinger ist krankheitshalber nach München beurlaubt. Bundesbrüder, die nach München kommen oder hier hindurchreisen> wollen sich an Arthur Wagner, Implerstraße 54, wenden. , i Arthur Wagner. Bonn. Wir haben unseren bisherigen Stammtischbetrieb am 1. Oktober mit einem offiziellen Konvent wieder eröffnet.; Der Konvent Wiählte Bundesbruder i. a B. Leo Daniel, Bonn, Alexanderstr. 4, zum Leiter des Stammtisches. Tendenz- und Kommentunterricbt werden, soweit " erforderlich, Karl David und Fritz Gottstein erteilen. : BERUFLICHES Bimdesbruder Herry Unna schreibt dem Präsidium: „Auf Veranlassung meines Onkels, San.-Rats Dr Joseph Jakob in Kiel (RingstO, mache ich Interessenten darauf aufmerksam, daß in Kiel du.r£h den Tod von vier Aerzten sehr lohnende, zum Teil auch durch fixierte Kissenbezüge gut gesicherte Existenzen für Mediziner .freigeworden sind. Mein Onkel legt Wert darauf, daß sie möglichst von Leuten unseres Kreises besetzt werden, und kann ihnen bei der kassenärztlichen Anstellung behilflich sein. Da im übrigen Kiel in vieler Hinsicht schon sehr viel Anziehungskraft besitzt, so erübrigt sich wohl jedes weitere Unterstreichen dieser selten. günstigen Gelegenheit.- Hoffentlich sind also Bewerber vorhanden; sie können sich unmittelbar mit meinern Onkel in Verbindung setzen." Bbr. Dr Epstein, Duisburg, Park-Str. 13, schreibt dem Präsidium: Hier ist eine gute Niederlassungsmöglichkeit für einen tüchtigen praktischen Arzt und einen Kinderarzt. In Betracht ^omlrnen aber nur wirklich fähige Mediziner. Sonst kommen sie in der großen Stadt in Gefahr, schlecht abzuschneiden. Einen Kinderarzt gibt es hier merkwürdigerweise nicht (nur einen, der in einem Krankenhause tätig und selbst sehr jkrank ist). Es gibt nur einen jüdischen praktischen Arzt. In Alt-Duisburg wohnen 1500 Juden. (Nach Schluß der Drucklegung eingegangen.) Der D i s t r i k t s v e r b a n d der zionistischen Ortsgruppen von Pos e n und Westpreußen sucht einen Sekretär -im Hauptberuf füf die Werbe- und Büroarbeit. Es handelt sich in erster {Linie!um Jugendarbeit. Gehalt M 250,— bis M 300,— und Reisespesen. Redaktion: Erich Cohn, Büro des K. J. V., Berlin W. 15, Sächsischcstr. 8. "BücKdruckerei -Wilhelnia R. SaliDg & Co., Berlin SW. 68, Hollmaimstraße No.10

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