Der jüdische Student
- Journal
- Der jüdische Student
- Volume
- 14 (1917-1918)
- Issue
- Heft 10-12 (März 1918)
- Date
- 1918-03-01
- Page
- [Seite] (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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%4 Der Jüdische Student 23€Üe: Fiindierung gebrauchen. Daneben besteht die Aufgabe, für das jeweilige einzelne Heft einen möglichst großem Kreis zu interessieren. ' Wir legen dieser Nummer des J. St eine Karte bei, auf der wir uns Keilfüxe und sonstige Interessenten zu nominieren bftten. Dabei möchten win gleich solche"-ausgeschaltet sehen^ die — we'nn nur irgend möjglich — Izuveranlassen wären, das Heft bei uns direkt äüm Preise von 1,20 Mk. (der als- Einzelpreis zunächst nur für das 1. Heft gelten soll) zu bestellen. Erstens pflegen die Menschen, was sie bezahlen, höher zu schätzen, als eiine Gratissendung. Zweitens . aberist es bei den heutigen) phantastischen Papier- und Druckkosten einfach eine Unmöglichkeit, die Zeitschrift itn großen Maßstabe kostenlos zu versenden. Wir müssen deshalb Wert darauf legen, daßi uns nur solche Adressen angegeben werden, bei denen man sich wiiMiüh einen Erfolg von der Zusendung versprechen kann, und weisen auch gleich darauf hin, daßi wir voraussichtlich nicht imstande sein werden, alle angegebenen Adressen im berücksichtigen. In erster Linie wird Idie Zustellung an alle aufgegebenen" Keilfüxe erfolgen. Bei den sonstigen Interessenten bitten wir, die dringlichsten durch Unterstreichen kenntlich 2u machen, während die übrigen nur in Frage kommen, wenn uns noch eine genügende Anzahl von Exemplaren zur Verfügung stehen sollte. Unsere ursprüngliche Absicht, die Zeitschrift monatlich erscheinen zu lassen, läßt sich wegen technischer Schwierigkeiten infolge des Krieges nicht durchführen. Wir werden deshalb zunächst wenigstens 6 Hefte jährlich herauszubringen suchen und datieren den Beginn des 1. Jahrgangs mit dem 1. April 1918. Der Abonnementspreis dafür wird 6,— Mk. jährlich betragen, jeder K. I. V.er ist Abonnent; mit dem Betrag wird sein Konto beim Präsidium) belastet werden. Den richtigen Maßstab für die Beurteilung des vorliegendem; ersten Heftes wird derjenige nicht haben, der es lediglich als erstes Heft betrachtet, d. h., wer erstens eine Glanz- und Sondernummer und zweitens möglichst in jedem einzelnen Artikel eine programmatische Kundgebung des K. I. V. erwartet. Wir haben es absichtlich vermieden, im ersten Heft!mit großen Namen zu brillieren, um in der Folge auf das naturgegebene Niveau herabzusinken. Wir wünschen vielmehr die natürliche Entwicklung, die darin besteht, daß mit dem Erscheinen der einzelnen Hefte "und mit der Eröffnung der Diskussion über die verschiedensten Fragen das Interesse der Bundesbrüder und damit ihre aktive Mitarbeit steigt, so daß; bei uns umgekehrt die Zeitschrift von Heft zu Heft besser werden wird. Und was die programmatische Kundgebung, anbetrifft, so schien sie uns am besten durch den Geist des Heftes gewährleistet; durch die Art der behandelten Fragen, durch die ausgewählten Feldpostbriefe usw. Besondere Programm artikel, die immer langweilig sind und im Grunde auch dem Außenstehendein nichts besagen, waren bei unserem selten erscheinenden töffent-