Der jüdische Student
- Journal
- Der jüdische Student
- Volume
- 14 (1917-1918)
- Issue
- 14. Kriegsheft (März 1917)
- Date
- 1917-03-01
- Page
- [Seite] (sequence 41)
- Language
- German
- Belongs to
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Der Jüdische Student 419 Or. I. Zwirn, Carl S te rnberg, Alfred R a b a u , Alfred B e r 1 i n e r , Joseph Lazarus, Leo P e r i t z, Henry Unna. 5.2. 17 bei A. H. Dr. Silberstein (wo?): Kurt Tuchler, Leo P o d b i e 1 s k i, Max Rosenberg. 11.2. 17 im Festungslazarett HI in Metz: Walter Katschke, Dr. Isidor Wechselmann, Joachim C a s p a r i, Richard Horowitz, Hermann Moses. 12. 2. 17 in Wolhynien: Willi Cohn, Nathan Wiesen. Von der Makkabäerfeier in Wilna empfingen wir noch ein hübsches Bild, das wir mit Dank in unsere Sammlung einreihten. 16. 2. 17 an der Somme: Georg Cohn, Fritz Breitbarth, Alfred Rabau, Kurt Adler. 18. 2. 17 in Brüssel: Ludwig Mayer, Richard Knoch, Siegfried Bieberfeld, Max Fürth. A. H. Zwirn, Oeorg Cohn, Alfred Rabau, Hugo Hein machen Mitteilung von der Gründung des Kriegsbezirksverbandes „K. J. V.- er Winterlager an der Somme". Ehrenpräsidium A. H. Zwirn. Berichte Kriegsstammtisch Greifswald. Semesterbericht. Präsenz: Hermann Moses ] Siegfried Spitz > a. B. des V.J. St. Berlin, Bernhard Rosenberg j ^althw/ASMael i \ a. B. der V.J. St. Hasmonaea, Kurt Wittkowsky / J ' Erich Rosenbaum, Fux der V. J. St. Hasmonaea, Franz Baumann, Fux des V.J.St. Berlin, Siegmund Petuchawski O. V. G. Mitte Oktober 1916 fanden sich in Greifswald 6 K.J. V.-er zusammen, die — alle als Mediziner im Sanitätsdienst — aus den entlegensten Gegenden des Armeekorps zur Fortsetzung ihres Studiums dorthin kommandiert waren. Die Anzahl und die freudige Stimmung ließen es berechtigt erscheinen, einen Kriegsstammtisch mit geregeltem Semesterbetrieb zu begründen, welcher denn auch trotz einer Protestversammlung der uns nicht gerade hold gesinnten Greifswalder Studentenschaft aufrecht erhalten wurde. Zur Regelung einer Ehrenangelegenheit, in die die Bbr. Rosenberg und Baumann sowie das gesamte Kartell verwickelt waren, kamen aus Berlin die Bbr. Glaser, Max Hirsch und Schwabach e r, denen wir hierdurch nochmals unsern Dank aussprechen. Die Arbeit war, besonders in jüdischer Beziehung, recht gut. Wir hatten jeden Sonnabend unseren offiziellen Stammtischabend, an dem abwechselnd von den Bundesbrüdern Referate über die aktuellen zionistischen und Kartellfragen gehalten wurden mit anschließenden, oft recht lebhaften Diskussionen, und fast an sämtlichen übrigen Wochentagen vereinigten wir uns inoffiziell, sei es zu musikalischen Genüssen ^- Bbr. Wittkowsky hielt uns einen Wagnerkurs —, sei es zu häufig recht wohl gelungenen improvisierten oder vorbereiteten „Festen", von denen besonders eine prächtige Chanukahfeier uns in schönster Erinnerung bleiben wird.