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Der jüdische Student · 1916-09-20 · 11. Kriegsheft (20.9.1916) · p. [Seite]

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Journal
Der jüdische Student
Volume
13 (1916-1917)
Issue
11. Kriegsheft (20.9.1916)
Date
1916-09-20
Page
[Seite] (sequence 23)
Language
German
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Der Jüdische Student?01 Sendung von Feldpostbriefen seitens der einzelnen Verbindungen hinzuwirken versucht und hierbei manches erreicht. Wir haben uns ferner bemüht, über die in Gefangenschaft befindlichen Bundesbrüder von ihren Verwandten Nachricht zu erhalten und haben ihnen vor einigen Wochen zum ersten* Male einen knapp gehaltenen Bericht zugeschickt, der jedenfalls, wenn er richtig ankommt, für sie von allergrößtem Interesse, sein dürfte, da sie seit ihrer Gefangennahme kaum etwas über, das Ergehen des Kartells und des Zionismus gehört haben. Ich glaube, daß die weitere Durchführung unserer Feldkorrespondenz feine dringende Notwendigkeit ist, und daß die* Wege, die wir hierbei eingeschlagen haben, richtig sind. Selbst das Finanzressort, das anfangs aus Geldgründen den umfangreichen Feldpostbriefen nicht ohne Bedenken gegenüberstand^ ist jetzt sehr mit ihnen einverstanden, da manche Bundesbrüder aus dem Felde ihre Beiträge erst bezahlen, seitdem sie von dem Präsidium auch anderes hören als ständige Mahnungen. Vielleicht können wir das Institut dieser genauen Berichterstattung, vor allem über die zionistischen Vorgänge auch im Frieden: beibehalten. Schon jetzt gehen die Feldpostbriefe nicht nur den im Felde stehenden Bundesbrüdern, sondern auch den Verbindungen, Alt-Herren-Bünden, Bezirksverbänden und* den nicht eingezogenen Bundesbrüdern zu, die den Wunsch danach^ ausgesprochen haben. Fritz Loewenstein* Aus den Protokollen 10. Sitzung: 5. Juli 1916. — Beginn: 9V2 Uhr Anwesend: Erich Cohn, Henryk Cohn, Löwenstein* F f s c h e r; ferner G i n s b e r g. In einem Brief rügt Herlitz die Anrede „Oesinnungsgenossen" an die Vertrauensleute der Z. V. f. D. in einem Rundschreiben des Keilressorts* - Das Präsidium teilt dieses Bedenken nicht. — Dem Blau-Weißbund wird eine jährliche Subvention von 100 Mk., dem Blau-Weiß-Berlin, ein in Viertel-- jahresraten von 50 Mk. zurückzahlbares Darlehen von 200 Mk. gewährt. — Ginsberg erstattet den Keilbericht. 22 Aktivmeldungen. Von kleineren Verbindungen sind Bonn und Leipzig hervorzuheben. - Löwenstein berichtet« über die Überweisungen. — Die Tagesordnung des K- J. V,-Tages wird bei-

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