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Der jüdische Student · 1914-01-31 · Heft 9 (31.1.1914) · p. [Seite]

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Journal
Der jüdische Student
Volume
10 (1913-1914)
Issue
Heft 9 (31.1.1914)
Date
1914-01-31
Page
[Seite] (sequence 33)
Language
German
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327 Freiburg. Wfr besuchen regelmäßig die wöchentlichen Vortragsabende der Zionistischen Ortsgruppe, an denen allerdings außer uns fast nur K. Z. V.-er teilnehmen.- Ferner konnten wir jetzt einen hebräischen Kurs einrichten, auf den wir mehr Energie und mehr Zeit verwenden wollen, als es bisher bei derartigen Veranstaltungen der Fall war. Personal ia: Unser A.H.Leo Cohn vtrlobte sich mit Fräulein Herrmann. 11. Januar Joseph Baer N< * * * Königsberg. Arbeitsreiche und doch wunderbar schöne Wochen liegen hinter uns. Die Vorbereitung des Kartelltages, und dann er selbst. Nur wer gleich uns in einem Provinzkartellvereine lebt, wenn auch nicht „fern von aller Kultur", wie Berthold Cohn mit der Grazie des Weltstädters auf dem Kartelltage sagte, so doch fern vom Mittelpunkte des P>. J. C.¬ Getriebes, kann ermessen, was uns der KartellLig behütete. Was es uns bedeutete, so viele auswürfe Bundesländer bei uns zu begrünen, tagelang ein solch wund.-/bares B. J. C.er-!.eben sich entwickeln zu sehen, es einmal mit aller Kraft zu fühlen, wie sehr wir eins sind, wie stark die Einheit des B. J. C. hinübergreift und die einzelnen Kartellvereine und alle die machtvoll umschließt, die sich Brüder unseres Bundes nennen. Dafür, daß Ihr in uns dieses stolze Gefühl mit aller Kraft lebendig werden ließet, dafür sei Euch noch einmal herzlichst gedankt, liebe Bundesbrüder, die Ihr in der Kartelltagswoche unsere Gäste gewesen seid. Nur langsam finden wir uns nach diesen festlich gestimmten Tagen zurück in das ruhige und gleichmäßige Vereinsleben des Alltags, doch mit neuer Kraft und größerem Elan gehen wir an die Aufgaben heran, die es uns stellt, bereichert durch viele schöne Erinnerungen und wertvolle Anregungen, die uns der Karlelltag hinterlassen hat. Personalia: Fnch Goldberg weilte als Delegierter der hiesigen Zahnmediziner auf dem deutschen Vertretertage der Studierenden der Z.Jinmedizin in Berlin. —- Der Konvent ernannte die Deinen: Frau Jo.mv B I u m e n f e 1 d-Berlin, Fräulein Trnde Haas e-Berlin, Fräulein Es:her Fi u r w i t z , Fräulein Selrna B 1 u m s t e i n und Fräulein Mda Klewansky zu Bundesschwestern. — R o s e n b a u in und K a t z e n - e 11 e n b o g e ii bestanden ihr medizinisches Staatsexamen mit ,,gur' und wurden zu Alten Herren ernannt. R o s e n b a u in promovierte „summa cum laude" und ging als Medizinalpraktikant nach Breslau. Jaks best.m i sein philosophisches. Doktorexamen. — Goldberg trat gegen Flerrn if:d. Krause^ Beleger der Allg. Wissensch. Verbindung Albertia/an und stach :n 32. Gange ab. Peritz hatte eine Kontrahage mit dem A. H. einer Landsmannschaft; sein Kontrahent mußte revozieren und deprezieren. Ein F R. sprach Peritz vom Vorwurf der Unbimdesbrüderlichkeit frei. A. H. Kui M e y e r - Stettin wurde von einem E. R., unter Aufhebung eines früheren auf Dimission i. j. lautenden Urteils, mit einer Rüge bestraft. Der B. C. verurteilte La es wegen Disziplinlosigkeit zu einer Woche Dimission. \. H. Dr.Smoira verlobte sich mit unsererßundessch wester Fräulein Esther 11 u r v. i tz. 12. Januar David S c h 1 o ß b e r g.

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