Der jüdische Student
- Journal
- Der jüdische Student
- Volume
- 10 (1913-1914)
- Issue
- Heft 3 (30.6.1913)
- Date
- 1913-06-30
- Page
- [Seite] (sequence 24)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 95% known words query
- IRI
…/3537599-3537704-3537707--2883-3540985- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
94 Der Jüdische Student geblieben. Sie weisen auch jetzt noch keine Aktivmeldung auf. Darüber wird im Schlußbericht noch einiges zu sagen sein. 15. Juni ' Herlitz Das Juli-Heft erscheint öffentlich. Die Beiträge dafür und die Vereinsberichte müssen bis zum 15. Juli eingesandt sein. Die Berichte sind sorgfältig .und unter Berücksichtigung ihres Zweckes anzufertigen. Alle Manuskripte sind nur einseitig zu schreiben. Diese technische Vorschrift ist auch sonst zu beachten : die beliebte Schreibart: 1., 4., 2., 3. Bogenseite erschwert den Druck außerordentlich. BERICHTE Berlin. Das Semester, das ungefähr in demselben Sinne geleitet wird wie das letzte Wintersemester, scheint sich recht günstig zu gestalten. Es liegt das besonders daran, daß alle Burschen sich intensiv am Vereinsleben beteiligen und mit Lust und Liebe ihre Pflichten erfüllen. Ein zweiter Umstand, der sehr günstig auf das Vereinsleben einwirkt, ist der enge Zusammenhang zwischen der Aktivitas und den Alten Herren. Auf jeder größeren Veranstaltung können wir ungefähr 20—25 A. I i. begrüßen. Unsere Keilarbeit brachte uns noch einen Erfolg. Es meldete sich aktiv Herr sind, med. Mesinjaschin aus Sumy (Rußland, Gouv. Charkow). VuUncud die Füxe in den Fuxensiunden bei Bbr. Ka tze n - stein iltir jüdische Ausbildung erfahren, sorgt für die Vertiefung der jüdischen Kenntnisse der Burschen ein von A. H. Alfred \v o i f i geleiteter Burschenkurs. Dieser Burschenkurs, über den wir später noch ausführlicher berichten werden, hat zum Thema: „Das Zeitalter Theodor Herzls". jeder Bursch hält ein Referat über ein zugeteiltes Thema. Bisher sprachen: A.H. A. Wolff: „DieZeit und das Judentum im Zeitalter Theodor Herzls", Bbr. K a 1 z e n s t e i n : „Herzl, der betrachtende Mensch", Bbr. P. Mayer: „Herzl, der Politiker". Die Vorstellungen unserer Palästinareisenden, die hebräische Sprache zu pflegen, waren von Erfolg begleitet Wir haben zwei he.briiisc.he Kurse, einen für Anfänger (Leute, die nur lesen können), einen für Vorgerücktere (Leute, die übersetzen können). Der erste wird von A. H. Heinrich Loew e geleitet. Es wird das Buch Ruth gelesen und Sprechübungen getrieben. Den