Der jüdische Student
- Journal
- Der jüdische Student
- Volume
- 10 (1913-1914)
- Issue
- Heft 2 (31.5.1913)
- Date
- 1913-05-31
- Page
- [Seite] (sequence 28)
- Language
- German
- Belongs to
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Der Jüdische Student Archiv. Beim Archiv sind folgende Schriften eingegangen: Dissertationen von M. Bileski und F. Notlimann. — Zeitungsausschnitte. Zur Ausländerfrage: Frankfurter Zeitung; Kölnische Zeitung; Deutsche Tageszeitung: Schlesische Zeitung, Breslau; Hainburger Nachrichten; Neue Badische Landeszeitung, Mannheim; Politisches Tsg£b!'att. Aachen. Zur Königsberger K a i s e r h o c h a f f a i r e : Königsbsr&er Hartungsche Zeitung; Große Glocke, Berlin; Welt am Montag, Ber}in>°— Ferner haben wir einige Photographien und von Bbr.Theodi Ziocisti verschiedene ältere Semesterberichte erhalten. Henryk Cohn Adressenveränderungen: Ernst Lyon, Bonn, Dorotheenstr. 60, pt. Jacobi, Schöneberg, Auguste-Viktoria-Krankenhaus. Keilstoff. Bbr. Walter Hirse hberg, Hainburg, gibt folgende wertvolle Anregung: „Ich möchte Euch auf eine Möglichkeit zu einer Verbesserung der Keilorganisation hinweisen, die meines Wissens bisher noch nicht beachtet worden ist. Bekanntlich wird die Keilarbeit der Kartellvereine wesentlich dadurch erschwert, daß ihnen die Adressen der n e u a n g e 1 a n g t e n K e i! - f ü x e nicht sofort bekannt werden. Gewöhnlich dauert es mindestens eine Woche, meist sogar noch länger, bis die Adressen durch die Immatrikulationslisten oder durch die Polizei in Erfahrung gebracht sind, und dann ist es häufig schon zu spät. Diesem Uebelstand wird sich in vielen Fällen leicht dadurch abhelfen lassen, daß die am H e i m a t s o r t eines Keilfuxen ansässigen B u n d e s b r ü d e r sich am Tage nach dessen Abreise ins Semester bei seinen Angehörigen nach derSemester-Adresse erkundigen und sie dem betreffenden Kartell-Verein unverzüglich, am besten feiegraphisch, mittelen. liier in Mamburg haben wir dieses Verfahren bereits eingeschlagen. Es dürfte sich empfehlen, daß Ihr auch die übrigen Keilbezirke in di!e<?ern Sinne instruiert. Dieses Verfahren ist eine notwendige Ergänzung zu der bisher .wohl allein üblichen Ermittlung• der genauen Ankunftszeit der Keüiüxe am Studienort. Die Mitteilung nur der Ankunftszeit, selbst wtim sie sich ermitteln laßt, ist häufig zwecklos, z. B. weil der Keilinx in Gesellschaft reist oder die Bundesbrüder ihn am Bahnhof verfehlen. Am besten erkundigt man sich bei den Angehörigen telephonisch und unter irgend einein Vorwand. Hier hat uns ein Vaier die Adresse seines Sohnes sogar brieflich mitgeteilt/' # Es wäre sehr praktisch, wenn Bundesbrüder „G espräche mit Keilfuxen" für den J. St ausarbeiten wollten; also Diskussionen über sich regelmäßig wiederholende Tisernafa, aus denen weniger keilgewandte Bundesbrüder etwas für die Unterhaltungen mit Keilfüxen lernen können.