Der jüdische Student
- Journal
- Der jüdische Student
- Volume
- 9 (1912-1913)
- Issue
- Heft 12 (31.3.1913)
- Date
- 1913-03-31
- Page
- [Seite] (sequence 24)
- Language
- German
- Belongs to
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das wahre Heimweh ein Gefühl ist, das Kraft und Stärke gibt. Wir wollen also hier arbeiten, damit auch von uns etwas in den Ferien geleistet wird. — Bei unseren recht gelungenen Veranstaltungen meldeten sich aktiv: med. vet. Martin Hirsch, iur. Lehmann, med. Max L ö w e n t h a 1, alle aus Bertin. Außerdem meldete sich med vet. Kaufmann aus Schiefhahn und in Glogau Herr Peter aus Hirschberg für den V.J. St. Berlin aktiv. Aus Berlin ist uns noch ein Keilfux sicher, einige sind aussichtsreich. Außerdem wird es uns gelingen, für die Sommeruniversitäten einige Keilfüxe gut vorzukeilen. Das Sommersemester beginnt am Donnerstag den 17. April 3 h. c. t. mit einem Cafe auf der Kneipe. Pefsonalia: Das Äustrittsgesuch unseres Fuxen M a rk wurde genehmigt. — Ein E. R. verurteilte Bbr. Lindenberg er zu einer verschärften Rüge (§ S,3 E. O.). — Es wurden A. H. die i. a. B. A p t, Pincoffs, Sultan. — Inaktiviert wurden Adler (Charlottenburg), Siegbert Bieber (Charlottenburg). I( i r s c h n e r , Arihur Glaser, John L e v y , Kugelmann, Sulzberger, Wallach. — In den B. C. wurden nach bestandenem Burschenexamen rezipiert: Beifuß, Ernst, Fröhlich,. Hoch schild, 1s tecescu, Kaphan, Alexander Mayer, Nelkenstock, Sandler — A. H. Ootthotd VC* e i 1 verlob:» sich, um Frl. Dresel. — Ä. H. Erich Rosenkranz wurde eine Tochter geboren. Wohnung'sfonds : A. H. Erich Rosenkranz spendet M. 10.—. 20. März . Erich B u c h h o I z X a. i. * * * Breslau. In den Ferien waren zwei hiesige Bundesbrüder und bis zum 20. März Davidsohn und Berthold Cohn von der Maccabaea hier, die eifrig keilten. Bis jetzt hat sich von den Breslauer Keilfüxen nur einer aktiv gemeldet, Justus Schlesinger, der nach Freiburg geht. — Obgleich sich viele unserer Keilfüxe Zionisten nennen, melden sie sich trotzdem bei den hiesigen wissenschaftlichen Vereinen aktiv und täuschen dabei gesellschaftliche Verpflichtungen vor. Erschwert wirduns die Arbeit noch dadurch, daß das K. Z. V. Ostern hier einen Stammtisch aufmacht und unsere Ke.ifüxe veranlaßt, ihre Hoffnung auf diesen zu setzen. Trotz aller dieser Hindernisse hoffen wir bestimmt noch auf die Aktivmeldung von zwei Breslauer Keiifüxen. — Die Arbeit in der Provinz ist bedeutend erfreulicher. In Giogau haben sich zwei, auf der Kattowitzer Keilkneipe sieben Keilfüxe aktiv gemeldet. Das neue Semester beginnt am 15 A p r i 1-3 h. c. t. Cafe Fahrig, Zwingerplatz. 22. März_ Martin Nothmann XX a.L München. Vaca L