Der jüdische Student
- Journal
- Der jüdische Student
- Volume
- 9 (1912-1913)
- Issue
- Heft 3 (24.6.1912)
- Date
- 1912-06-24
- Page
- [Seite] (sequence 28)
- Language
- German
- Belongs to
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100 Der Jüdische Student Als Teilnehmer an den Ausbildungskursen für Fuxmajore sind uns bisher folgende Bundesbrüder gemeldet: vom V.J. St. Berlin: Arthur Glaser, Hammer, Max Nürnberg, vom V.J. St. München: Julius Katzenstein, vom V.J. St. Königsberg: Ostrowski, Ginsburg, vom V. J. St. Maccabaea: Davidsohn, Rudolf Pick, Bendix Cohn, Wöllstein, Todtmann, vom V.J. St. Breslau: Oelsner, vom V.J. St. Freiburg: Lipschitz. Rosenblüth Die Einbanddecken für den Jahrgang 1911/12 des J. St. (abwaschbare Leinendeckel) sind zum Preise von * S5 Pf. durch das Büro zu beziehen. Das Präsidium hat den Preis des Sonderdrucks von Emil Cohns „Problemen" folgendermaßen festgesetzt: an jeden Bundesbruder wird auf Bestellung ein Exemplar für 10 Pf., jedes folgende für 50 Pf. abgegeben. Die Turnabteilungen des B. J. C. Berlin, des V.J. St. Straßburg und des V.J. St. München, ferner die Ruderabteilung des B.J. C. Berlin sind auf Veranlassung des Präsidiums der Jüdischen Turnerschaft beigetreten. Alle Turner und Ruderer erhalten von jetzt ab die „Jüdische Tumzeitung". Die Korrespondenzen mit der Jüdischen Turnerschaft, die — seit dem 5. Jüdischen Turntag — in Deutschland durch den Kreisauschuß des Deutschen Kreises der Jüdischen Tumerschaft repräsentirt wird, bitten wir über das Präsidium zu leiten. Rosenblüth Archiv. Das Archiv wurde inventarisier. Die Mitarbeit der Bundesbrüder ist gering. Baer Der Berufungsehrenrat für Alte Herren hob ein Ehrehrats-Urteil des V. J. St. Breslau gegen Bbr Willy Hausen auf und verurteilte Hausen zur Dimission auf drei Monate. Wir erhalten folgendes Schreiben: Straßburg i. E., 11. 6. 1912. Liebe Bundesbrüder! Ich bitte Euch, möglichst noch in dieser Woche Euch mit folgender Angelegenheit zu beschäftigen: - Es ist mir sowohl wie auch anderen --Bmidesbrüdern wiederholt unangenehm aufgefallen, daß unter den 50 Ff.-Spenden in der „Rundschau1' sich immer und immer wieder solche von B. J.C.-ern, häufig sogar solche von Alten Herren befinden. Ich bin der Ansicht, daß diese Art, den Raum der „Rundschau" auszunutzen, äußerst schäbig aussieht, und daß Gratulationen usw. zu irgendwelchen wichtigeren Anlassen mit 50 Reichspfennigen