Der jüdische Student
- Journal
- Der jüdische Student
- Volume
- 8 (1911-1912)
- Issue
- Heft 12 (26.3.1912)
- Date
- 1912-03-26
- Page
- [Seite] (sequence 18)
- Language
- German
- Belongs to
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406 Der jüdische Student in Worms eine wohlgelungene Keilkneipe stattgefunden. Ferner finden Keilkneipen statt: am 16. März in Frankfurt a. M., am 23. März in Kattowitz und Bromberg, am 24. März in Posen, am 30. März in Düsseldorf und Hamburg. Unbestimmt sind die Termine der Kneipen in Cöln, Gießen, Mainz oder Wiesbaden. In Hamburg wird im April ein Diskussionsabend stattfinden. Alle Bundesbrüder seien nochmals aufgefordert, ihr Möglichstes für das Gelingen dieser Veranstaltugen, vor allem durch ihre persönliche Beteiligung zu tun. Auf allen Keilveranstaltungen muß der öffentliche J. St. ausliegen. Ferner werden eine ganze Reihe von Keilreisen unternommen. Wir bitten, den reisenden Bundesbrüdern überall weitestgehende Unterstützung zuteil werden zu lassen. Die beiliegenden Zahlkarten geben den Bundesbrüdern bequeme Gelegenheit, ihren Verpflichtungen gegenüber dem Keilfonds nachzukommen. Wir bitten, die hierfür bestimmten Beträge entsprechend zu bezeichnen. B i 1 e s k i Keilfonds. In der Dezembernummer 1911 sind ausgewiesen 40,6D M. Inzwischen sind eingegangen: Von den Vereinen Berlin, Breslau, Charlottenburg, Freiburg und S t r a ß b u r g je 25 M.; ferner V. J. St. Charlottenburg aus Poenen 1,50 M.; Fritz Schlesinger dankt s. 1. Alfred Adler fürs Quartier 5,— M.; derselbe von einem K.T.¬ Skat 2,— M.; Sulzberger (München) dankt s. 1. Kilian Bluhm (Straßb.) für Gastfreundschaft 2— M.; Albert Baer gratuliert Markus 0,50 M., dankt Moses-Berlin 1,— M., erinnert Adler an Colmar 0,50 M., den B. J. C. an Keilarbeit 0,50 M., zusammen 2,50 M.; Udo u. Siegfried Moses-Tapiau 5,— M.; Majerczik 5,— M.; Henryk Cohn I.Rate 5,— M.; Jutkowski 3,— M. Summe 196,60 M. 16. März Schwarz Der V.J. St. Heidelberg hat ein neues schönes Kneiplokal gefunden, zu dem allerdings noch das Notwendigste, eine würdige Einrichtung, fehlt. Eine anständige Aufmachung der Kneipe ist für Heidelberg von hoher Bedeutung, da dort Vergleiche mit anderen Korporationen nur zu leicht ungünstig für uns ausfallen können und auf die äußere Form des Korporationslebens dort ganz besonderer Wert gelegt