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Der jüdische Student · 1912-01-23 · Heft 10 (23.1.1912) · p. [Seite]

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Journal
Der jüdische Student
Volume
8 (1911-1912)
Issue
Heft 10 (23.1.1912)
Date
1912-01-23
Page
[Seite] (sequence 20)
Language
German
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322 Der jüdische Student Dem V.J. St. Bonn soll das Mißfallen des Präsidiums über die Form seiner Berichtigung in No. 4 der K.C.-Blätter ausgedrückt und eine Darstellung des Tatbestandes eingefordert werden. In der Angelegenheit des Heidelberger Jugendbunds, der beschlossen hat, keine Studenten aufzunehmen, soll beim Verband Beschwerde erhoben werden. Schluß 2V2 h. 2. Sitzung vom 17. Januar 1912 Beginn 9V2 h. Anwesend: Rosenkranz, Koref, Schwarz, Herzberg,, Bileski, Hirschfeld. Rosenblüth fehlt entschuldigt. Der V.J. St. Bonn soll aufgefordert werden, in der Angelegenheit der K. C.-Blätter keine weiteren Schritte zu unternehmen. Der K. C. soll im externen J. St. (ohne Erwähnung des vorliegenden Falles) angegriffen werden. An das Präsidium des K. Z. V , das sich durch unsere Antwort auf seine Beschwerde wegen der /i/na-Heidelberg nicht befriedigt fühlt, wird in versöhnlichem Tone geschrieben werden. Bileski erhält aus dem Keilfonds 300 M. zur Verfügung gestellt. In der Angelegenheit der ausländischen jüdischen Studenten soll A. H. Pelz in Königsberg ersucht werden, das notwendige Mateiial zu sammeln,, das cvent. an das Zionistische Zentralbureau oder an den Zentralverein weitergegeben werden wird. Herzberg übernimmt das Ueberweisungsressort. Schluss 11 h. ¥=FXr^i Mitteilungen Das nächste Heft soll wenn möglich als öffentliches erscheinen, und zwar um den 20. Februar. Bis zum 8. Februar erbitte ich dafür geeignete Vereinsberichte, die einen Ueberblick über den Verlauf des Wintersemesters geben sollen. Der Oleichmäßigkeit wegen empfehle ich folgendes Schema: Zeitpunkt der Eröffnung des Semesters, Zahl der anwesenden Burschen und Füxe (falls sie nicht zu gering ist), Besetzung der Chargen, Bemerkung über eifrige Keilarbeit und daß der Erfolg befriedigte, Namen der Neueingetretenen, Arbeit im Semester: Vorträge (klangvolle Themata), Kartelltag (Delegierte benennen), Teilnahme am jüdischen Leben der Stadt (Mitarbeit, namentlich der Inaktiven und Alten Herren, in anderen jüdischen Organisationen, Ortsgruppen etc.), Bemerkung, daß darunter das studentische korporative Leben keineswegs litt: fröhliche Kneipen, Bowlen,. Ausflüge (Wagen, Schlitten) mit Damen, Bälle etc. Fechten l

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