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Der jüdische Student · 1911-11-24 · Heft 8 (24.11.1911) · p. [Seite]

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Der jüdische Student
Volume
8 (1911-1912)
Issue
Heft 8 (24.11.1911)
Date
1911-11-24
Page
[Seite] (sequence 29)
Language
German
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Der jüdische Student 257 Freiburg i. B. Wir sind in unserer Hoffnung auf ein glorreiches Freibu rger Winter-Semester arg enttäuscht worden; denn die große Zahl von Bundesbrüdern, die mit heller Begeisterung diese Idee aufnahmen und durchführen wollten, erfuhr eine enorme Verminderung; in großen Scharen blieben sie uns fern. So sind denn in F r e i b u r g drei aktive Burschen. Der Fuxenstall setzt sich zusammen aus drei zweitsemestrigen und einem erstsemestrigen Fuxen, med. Robert Levy aus Hagenau, der bisher einzige Erfolg unserer Keiltätigkeit. Aus dieser geringen Aktivitas ergibt sich, daß offizielle Veranstaltungen meist nur auf den Buden stattfinden können. Hierdurch erhält zwar das Semester einen sehr gemütlichen Anstrich, doch wird dadurch der so sehr notwendigen korporativen Erziehung erheblich Eintrag getan. Eine dreitägige Feier zur Einweihung der neuen Universität gab uns Gelegenheit, uns nach außen hin der Menschheit zu zeigen. Zu Chargierten wurden gewählt: med. Lothar Luft x> Rheinstr. 54 med. Leopold Drey XX S.W., K. W., Hebelstr. 32. Fuxenunterricht erteilt D u k a s. Den Fechtbetrieb leitet Wallach. Personal ia: A. B. K o b 1 i n e r erhielt Generaldispens. A. B. F e i d e 1 - b e r g erhielt vom E. R. eine verschärfte Rüge [weshalb? s. ERO § 48 D. R.]. Wallach beendigte sein Burschenexamen und wurde in den B. C. rezipiert. 12. November Luft X Straßburg i. E. Durch die rege Tätigkeit, die während der Ferien hier herrschte, vollzog sich der Uebergang zum Semester für die in S t r a ß b u r g weilenden Bundesbrüder fast unbemerkt. Anfang Oktober wurden einige Keilreisen unternommen, die nicht ohne Erfolg blieben. Einige Keilfüxe sind schon in anderen Kartellvereinen aktiv. Für Straßburg selbst ließ die Keilarbeit insofern an Erfolg zu wünschen übrig, als fast keine jüdischen Studenten sich hier einfanden und wir daher unsere Hoffnung auf zehn neue Füxe etwas herabsetzen mußten. Bis jetzt haben wir fünf neue Füxe: iur. Paul Kraemer aus Straß bürg med. Marcel Mayer,, „ phiL Georg Epstein aus Metz

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