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Der jüdische Student · 1911-10-10 · Heft 7 (10.10.1911) · p. [Seite]

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Journal
Der jüdische Student
Volume
8 (1911-1912)
Issue
Heft 7 (10.10.1911)
Date
1911-10-10
Page
[Seite] (sequence 21)
Language
German
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Der jüdische Student 201 Es versteht sich von selbst, daß, abgesehen von dem Weglassen der allgemein üblichen studentischen Höflichkeitsfloskeln die ungeheuerliche Zumutung, welche der Brief enthält, als maßlose Provokation beabsichtigt war. Klug geworden durch die bereits vorangegangenen Verhandlungen, zogen wir es vor, statt unsererseits eine Forderung zu überschicken, diesen Brief durch einen anderen zu übertuschen, der mit der nötigen beleidigenden Schärfe abgefaßt war. Er lautete folgendermaßen: „Einer verehrt. Burschenschaft „Arminia" teilt der Unterfertigte folgendes geziemend mit: 1. Wir konstatieren, daß eine Verehrt, von den einfachsten Verkehrsformen unter studentischen Cotporationen keine Ahnung hat. 2. Wir sind im Zweifel, worüber wir uns mehr wundern sollen, ob über Ihre horrende Kommentunkenntnis, über die Albernheit, mit der Sie unser Rundschreiben an die Corporationen erwidert haben, oder über die Unverschämtheit Ihrer pöbelhaften Zumutung, auf die sachlich einzugehen uns natürlich unmöglich ist. 3. Wir leben der angenehmen Erwartung, daß eine Verehrt, wenigstens auf dieses Schreiben von uns in kommentmäßiger Weise reagieren wird. Mit studentischem Gruß! Der Verein Jüdischer Studenten (im B.J.C.) (Unterschrift) P. S. Wir übersenden einer Verehrt, anbei ein weiteres Exemplar unseres Rundschreibens an die Corporationen zur gefl. nochmaligen Kenntnisnahme." Zweites Kapitel: Bbr. Manko wurde auf einem Volksfest von einem Turnerschafter mehrfach grob angerempelt und versetzte ihm schließlich, als der andere beleidigend wurde, nach bewährtem Rezept eine Ohrfeige. Die Folge davon eine Säbelforderung s. s. 15. Der V.-G verlangt wieder einmal, Manko solle belegen. Zamory, der die Unterhandlungen führt, vertritt nachdrücklichst wiederholt unseren Standpunkt Der V.C. verharrt auf dem seinen und lädt Manko vor . einen Ehrenrat (!). In der Ladung heißt es,

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