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Der jüdische Student · 1911-01-27 · Heft 10 (27.1.1911) · p. [Seite]

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Journal
Der jüdische Student
Volume
7 (1910-1911)
Issue
Heft 10 (27.1.1911)
Date
1911-01-27
Page
[Seite] (sequence 6)
Language
German
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mitallen A. H. A. RA zusammenzukommen und -'.'.ihre . jüdischpolitische .Tätigkeit .zu" beobachten. . Der Versuch eines A. FL, dem 13. J. C. das Recht, sich um die jüdisch-politische Betätigung der A. H. A. H. zu bekümmern, abzusprechen, wurde seitens des ganzen K. T. einmütig zurückgewiesen. Ernste Beachtung fanden dagegen die Ausführungen ' Zlocistis, der wieder einmal als Verteidiger der angegriffenen A. H. A. H: einsprang und. geltend machte, dass* unsere A. H.A. PL jetzt zumeist in dem kritischen Alter ständen, wo der Akademiker am härtesten umseine Existenz zu ringen habe. Von diesem Existenzkampf würden die meisten so mitgenommen, dass esihnen nicht möglich sei, sich in dieser Zeit politisch zu betätigen. Zlocisti gab ferner zu erwägen, dass. viele Menschen keine aktiven Xaturen seien und dass man daher von ihnen keine aktive Betätigimg., verlangen könne. Wenn der K. T. sich auch diesen Argumenten nicht völlig verscbliessen konnte, - so wurden doch von Siegfried Moses und Weinberg (Dortmund) unter Zustimmung; des R. T. gewisse Mindestforderungen aufgestellt, deren Erfüllung v wir von allen A. H. A. H. verlangen müssen.^ Wir müssen in der jetzigen . kritischen Zeit, in der es sich, entscheidet, ob dasjüdische Volk erhalten bleiben wird oder, nicht, auch von den passiven Naturen-eine gewisse Betätigung verlangen und können . auch von denjenigen, denen jedes aktive Eingreifen in die jikii4$che Politik . durch dfe äusseren Verhältnisse, insbesondere durch Ben harten Existenzkampf unmöglich gemacht wirdr wenigstens das eine fordern., dass sie sich jederzeit offen und ehrlich zu unserer Sache bekennen und dass sie durch ihrepassive Anteilnahme den aktiven Kämpfern das Bew^usstseiii geben, dass sie nicht aliein stehen, sondern eine Anzahl Gleichgesinnter hinter sich haben. Auf der anderen Seite warf die * ältere Generation der A. H. A. H.. der jüngeren vor, sie huldige einem durchaus unangebrachten unh schädlichen Radikalismus, -indem sie allzusehr den Zionismus als die Tendenz des B. J. C. festlegen wolle, und dass hierdurch die Keiltätigkeit• der V. J. Stererschwert werde.' Demgegenüber verteidigten die jüngeren ihren Standpunkt mit dem Hinweise auf den jämmerlichen Zustand, in dem sich der B. j. C. noch vor 5 bis 6 Jahren befand, als sie aktiv wurden. Sie schilderten die dumpfe, träge Atmosphäre jener Tage, in

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