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Der jüdische Student · 1910-10-31 · Heft 7 (31.10.1910) · p. [Seite]

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Journal
Der jüdische Student
Volume
7 (1910-1911)
Issue
Heft 7 (31.10.1910)
Date
1910-10-31
Page
[Seite] (sequence 8)
Language
German
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Stenz und seine' Zu^^n identifizieren mit der des jüdischen Volkes. heissL ber^-i:;:.: auf jedes persönliche Wohlergehen zu verzichien um des :-2s . Willem dem man sich ein Ihr allemal hinbegeben hat. ün: es' bedeutet, einen' zähen., und unerbittlichen Kampf kämpf;:r. Liegen die Uebermacht des alten .Judentums.' Es ist klar, c: ein derartiger Fond zionistischer Ge- -sinmmg stark genug - -in muss, eine Gruppe von Menschen: zu einem einheitliehen . 'filzen zirsa.mmenzuschliessen. Denn dieser Zionismus, setzt, ein- .sj'ithe' Fülle . gemeinsamer Interessen, eine- •so ähnliche geistige Disposition voraus,' dass ein starkes Solidarihusbewusstsein, nach :-u-sen. und nach innen, die. unmittelbare Folge sein . muss. 3^:1 Selbstverständlichkeit würde sich' dann das kameradschaftlich Gefühl einstellen, das wir heute so schmerzlich vermissen, und - wir brauchen keine Sorge zu haben um den Nachwuchs, der in dieser Atmosphäre aufwächst. (Wenn es eines Be-'v^es dafür bedürfte, wie richtig diese BeliaupUinge'n^ "sind, ■ s :- "r::iben ihn z. B. die grossen Kommerse erbracht, die wir irr letzten Jahre veranstaltet haben und die von diesem- Gesichts; inM aus betrachtet werden müssen. Weshalb Ovaren sie so -5tiiiimurigsv.oir?Ci Weil auf ihnen der grosse und einheitliche zivirJ^tische Geist ruhte, weil, hier einmal die V. J. 'St.'er sich, auf der reinsten Höhe ihres V. J. St.'ertunis empfanden ' ufid" Carum wenigstens für eine . kurze.; Zeit den Glauben an emander -laiten, . der allein die Grundlage' korpora-.. tiv'en" Zusammenlebens bilden kann.);; ~~ ... . - , ', Aber diese E r k e b 111 n i s genügt nicht; und das ist das Verdienst der Verlreier der Resolütion, eingesehen zu. haben, dass sie, mir in der Organisation wirksam zu werden, eines p o 1 i t. i sehen Alpdrucks bedurfte. Es sind in unseren Debatten wirklich wenige Dinge so missverstanden worden, wie der - Satz von der: ' „politischen^ Erziehung der V. J-. St.'er. Es ist, ganz im Ernst, gefrier: worden, ob damit gemeint sei, dass alle V. J. St.'er Volksvors^mmlungsredner und. Agitationsreisende weiden -.sollten!.. Xi-n — auch das kann damit "gemeint sein. Aber es steckt noch etwas mehr hinter diesem Begriff. Was — das . ist inzwischen wohl wenigstens zmir Teil klar geworden durch das, was Emu Cohn hier über. Jüdische Erziehungsprobleme gesagt hat. ' F.-.ss die V. J- St.'er zu politisch denkenden Männern erzogen w:i müssen, heisst: vom ersten Tage seiner. Aktivenzeit - muss dem V. . J. St.'er klar gemacht werden,, dass er nicht um ~s^u>-r selber willen auf der - -Welt ist, sondern, dass er -seine:': Wert erhält erst durch das, was. er für die jüdische A 1 1 g e ::z e i n h e.i t leistet. Heute, in einer Zeit, da das Judentum .seinen ■-'■letzten und schlimmsten. -.Existenzkampf ■ zu bestehen .hat, is-i 'Jeder veup fliehtet, aus sich zu machen, was er kann, und jede?*egahung, die -der Gesamtheit" nützt, ist gleich gut. Dieses Pnkiitgefühk;. dieses Bewusstsein, dass man .'sich selber erst gan: ^iiiplüngt vveuh man sich seinem Volke

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