Der jüdische Student
- Journal
- Der jüdische Student
- Volume
- 7 (1910-1911)
- Issue
- Heft 5 (24.8.1910)
- Date
- 1910-08-24
- Page
- [Seite] (sequence 31)
- Language
- German
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•146 Der .jüdische Stüdcnt- . .Andererseils aber ist es auch; für . die. jüngeren Fiixe^'äie erst. ein Semester hinter, sich .haben, gut, wenn sie -in . den. Ferien, - besonders den langen Herbsiferien, nicht gar zu", unbewacht;herimdaufcn,' um .sich an eine unzweckmässige "persönliche. Freiheit zu gewöhnen; liier hilft, der K. F. V. aiifs eheste ^ur/W^Uerlüh- - rmig und Festigiaigder korporativen ^Erziehung.. '- '\h:.'-'?~' -: "An den Veran.sialiuiig.en. des K, F. V. .haben. sämtliche : Ak- ■tiveri--offiziell teilzunehmen. Sie" bestehen aus wöchentlichen .Zusammenkünften -an einem .bestimmten. . Abend," unter Zuziehung• voii Keiliüxeii und anderen Freunden des V. J. SL Ferner wird täglich in einer uns zur Verfügung stehenden Turnhalle gelochten. Bbr: Eisberg hat die Leitung' eines; Sekund!erkursus. für Forigeschritteiie übernommen. Zur -Repräsentation .'dient ' der tilgliche Kneipbumniel/ und gemeinsame * Ausflüge und: Spaziergänge tragen ebenfalls zur Kräfligimg des „Verbandslebens:4 bei. * Die Leitung des K. F. . V. liegt für diese Ferien in den •H&iden von'Bbr. Albert Eisberg, ihm zur Seite stehen Bbiv Gidion und Bbr. Tieienthal als Leiter des Fechtens, oberste Keilinstanz etc. etc.. . . . ' .. . -; .-. Wir hoffen, dass unser Beispiel im B. J. C. - zur Nachahmung anregt und bald recht viele F. V. aus der Erde schiessen^ mögen: *) , ■ -; - - , . - '.. :'■■■r Paul Tiefen! na 1. ■ '■*) Diesem Wunsche wird man unter der Voraussetzung: zustimmen können, dass. die lokalen Verbünde nicht etwa anspruchsvolle neue Orgänisanönsfornien sein wollen, die-bereits auf dem nächsten Kartelltag eine '.statutarische Festlegung „gebieterisch erheischen*. Die Ikizeichuung. „Feriaiverband* istübrigens insofern irreführend, als sie die Vorstellung erweckt, es handle sich hier um etwas Aehnliches wie die ö s t e r r e i c h i s c h e n Feriälverbindungen. . ' . Die Redaktion. CoiTespoiideiizen. . ■ , Dur e h ein e n Nie h t - V. J. S. t. er hat mich Bbr. Rabbiner Dr. Emil . Cohn, Kiel, ersuchen lassen, .Beiträge für den J. St.-nicht mehr mit ,',E. C/' zu . unterzeichnen, da sonst zu befürchten ■ sei, dass-man ihn für den Verfasser halte. Diese Befürchtung ehrt mich zwar.;- ich bann sie aber nicht als berechtigt anerkennenda jeder Bundesbruder überzeugt sein wird, dass ein Beitrag von Emil Cohn stets mit dem. vollen -Namen-gezeichnet sein würde; nehme aber gern Veranlassung, klar zu stellen, dass der Bericht über'den .Hamburger Kommers in der Januar-Nummer dieses Jahrgangs von mir ist. Zur Vermeidung von- Missverständnissen werde ich .in Zukunft als Pseudonym „ Hakkot on" benutzen. Erich Cohn, Berlin ~~ V. J.. St. Makkabaea A. H.