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Der jüdische Student · 1910-08-24 · Heft 5 (24.8.1910) · p. [Seite]

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Journal
Der jüdische Student
Volume
7 (1910-1911)
Issue
Heft 5 (24.8.1910)
Date
1910-08-24
Page
[Seite] (sequence 5)
Language
German
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120 Der jüdische Student. -der Commers -findei-, am Sonntag statt.- Die. Bundesbrüder werden gebeten, ihr Kommen-, bei Bbr. Koref in Hanau, Bogensirasse 12-. anzumeldend ... ~: ' '-• - ' . ■ - . : -.- : ■ ■ . .'• - ' -Das P.r ä s i d i u ni.7 Bericht des Präsidiums. •.'.'"; Sitzung dos Präsidiums vom 17. August 1910. . ::- Eine Reihe dringender Angelegenheiten nötigte das Präsidium; eine Sitzung abzunähen, obwohl die-Bbr.. Dr. Hildesheimer, Boroviiz und Dr. Koref verreist wareil. Es nahmeilan ihr teil Bbr. Dr.' 'Rosenkranz. Bhimeiifeld, Dr. Siegfried Moses und Erich Colin. % '• ' ". Zur Frage der Gründung .eines V. J. St.. H e i de 1 b'e rg . und Auflösung des; V. J. St. M a r b u r g lagen vor Schreiben von Marburg, Bonn und Freiburg. Die gegen Marburgs Auflösung vorgebrachten Gründe erschienen . nicht stichhaltig. Da? 'Präsidium war der Ansicht, die'."Notwendigkeit des- Kampfes ge~ gen den Antisemitismus sei 'nicht Grund genug, einen, V. J. St. zu halten, der nach seinem eigenen Geständnis an wirklicher V. J. •St.-Arbeii bisher sehr wenig geleistet hat, den mit dem nötigen Burschenmaterial zu versorgen voraussichtheh immer sehr schwer sein wird: Wert und Aussichten der "Keilarbe.it.'in Hessen seien nicht besonders hoch anzuschlagen; gerade die zur- Zeit angesehene. Stellüng des V. J. St. Marburg lasse die Auflösung nicht als Niederlage erscheinen; hinzukomme, class das Ansehen, das der Verein jetzt genicsse, ebenso .zufällig durch ein paar günstige Mensuren erworben sei, wie es wieder verloren gehen könne, wenn eine Zeitlang keine Mensuren stattfänden oder Mensuren ungünstig verliefen. Die- Annahme, der K. C. werde-.in Marburg aufmachen, ist nach "Ansicht des Präsidiums, weder' begründet, noch kann ihr überhaupt ausschlaggebende Bedeutung beigelegt werden. Andererseits schienen aber die Aussichten für Heidelberg ungünstig, weil brauchbare Üeherweisungen bisher nicht vorlagen und . Bbr. II. Slrauss selber neuerdings - sogar die Absicht haben soll, im Winter. Heidelberg zu . verlassen.. Auf diese 'Weise -könnte der Plan möglicherweisevon selber hinfällig werden. . .' . - - ' Zur Frage der Teilnahme am. Berliner üiii versit ä t s - Jjli b i 1 ä u m beschlpss das Präsidium',. - den Berliner V. J. St.en vorzaschlagen, die Einladung abzulehnen, da. die Festlichkeiten in den . Tagen zwischen Bosch haschonoh und Jom Kippur, der Kommers am Vorabend des Jörn 'Kippur 'stattfindet. Ein schroffes Vorgehen erschien unangebracht, da der Vertreter der Berliner Vereine selber es linterlassen .hat, -rechtzeitig gegen diese Ansefzuna; der Festlichkeiten zu protestieren. - ■'■ Wegen des Kommerses a n 1 ä s s ] i e. h .d e s. F r a n k- •f u r t e r Delegiert e n t a g e s war man sich darüber einig,

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