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Der jüdische Student · 1910-07-27 · Heft 4 (27.7.1910) · p. [Seite]

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Journal
Der jüdische Student
Volume
7 (1910-1911)
Issue
Heft 4 (27.7.1910)
Date
1910-07-27
Page
[Seite] (sequence 9)
Language
German
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Der jüdische Student.' 95 gegeben werden, die immer, so sdimerzlich. hier veninssi. -.wordenist. Es ist liier zionistisch v ie 1-zu leisten, wenn ihr hier, aufmacht; sonst wird auf Jahre hinaus ..hier wieder alles' schlafen.. Es. mnss 3in W i u t e r aufgemacht, werden, weil dann .im Sommer zur Mitarbeit :die Organisation schon existiert,obwohl: der Unterschied zwischen Sommer- und Wintersemester 'hier wo-, niger fühlbar. zu sein ..scheint,' wie * in Freiburg. -Und zwar inuss im n ä c h s-te n Winter aufgemacht werden, weil dann eine ganze Reihe älterer und jüngerer V; J. St.; hier sein werden und verschiedene studentische Freunde des V. J. St., ~\yie es auf lange hinaus nicht wieder so günstig kommen, wird. . '. Lasst" dem V. j. St.-Heideroerg die Liebe ahgedeihen, die er verdient. Schickt uns einen X, -der. 2 S e m e s t e r hier bleiben kann — es ist auch, im W i n t e r viel schöner liier als in Berlin oder irgendwo sonst, im Sommer ganz gewiss —,-. einigermassen repräsentabel ist— das ist hier nötig — und I ec h t e n kann — das kann leicht nötig werden. Schickt uns einen XX> von dem das gleiche gilt und noch 1 oder 2. brauchbare Aktive. Also 4 Leute für die schönste deutsche Universität, das ist nicht schwer; den Rest machen wir allein trotz Alters.; - . Charlöttenburg steht nicht besser, wenn Ihr. auch in unglaublicher Verblendung eine Gründung ablehnen zu müssen, glauben solltet. Königsberg auch nicht. Das Argument, dass .Freiburg,. Strassburg, Marburg' durch - eine Neugründung in der Nähe zu Schaden kommen könnte, halte ich jetzt, nachdem ich die Verhältnissehier und in Freiburg sehr genau. kenne, für ganz unrichtig, so sehr ich es' auch früher selbst angezogen habe. Ich wüsste auch kein einziges gescheites Gegenargument gegen meinen Antrag', aber. 'wie. Ihr seht,-die a 11 e r stärksten dafür. Wenn Ihr.aber etwas dagegen zu bemerken wisst, was mir eben nicht beifällt, dann entscheidet mir die Sache doch' ja nicht zu sehr vom grünen Tisch, sondern schreibt erst darüber. Trotzdem dürfte es in Rücksicht auf das vorgerückte Semester angebracht, sein, die Beratung, der Angelegenheit im Schosse eines hohen Präsidiums nicht auf die lange Bank zu schieben, worauf auch eindringlich hinweist; ' Euer . R a p h a.e 1 S t r a u s. Wir bemerken dazu folgendes: Die Gründung eines V. J. St. in. Heidelberg ist ein in unseren Kreisen schon oft besprochener Plan. . Heidelberg ist eine grade von Juden ausserordentlich gern besuchte Universität, es könnte uns eine Fuxenquelle. werden von Freiburgs Ergibigkeit. Auch dürfte es nicht schwer sein, stets_die_in3j^ desbrüder dorthin zu schicken.- Raphael Slraus' Brief bot dem Präsidium Veranlassung, sich In seiner letzten Sitzung mit dieser Frage näher zu beschäftigen. Grundsätzlich war niemand

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