Der jüdische Student
- Journal
- Der jüdische Student
- Volume
- 7 (1910-1911)
- Issue
- Heft 2-3 (21.6.1910)
- Date
- 1910-06-21
- Page
- [Seite] (sequence 38)
- Language
- German
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78 Der jüdische Student Ueberweisungsstatut in Boun nur 30 >.bnn gebracht; alle Kölner K. C.er (mit einer Au-mhme) und eine grosse Anzahl aus Rheinland-Westfalen fanden sich rechlze'.tig ein, um sofort im ersten Keilansturm die neue Konkurrenz zu erdnicken. Aber .es ging noch einmal gut. Durch einen besonderen Zufall kamen - diesen Sommer weniger jüdische nuiU nach Bonn a!s sonst —- mit Unrecht kommt Bo-nn immer mehr in den Ruf, als könnten nur Leute, mit grossem Monats Wechsel . hierhin kommen — wir brauchten also bei der Keilarbeit unsere" Kräfte nicht zu zersplittern, was dem K. C. bei seiner Anzahl nieh's ausgemacht hätte. Ferner aber hatten wir in Köln vorher genügend gearbeitet, und so haben wir es in Bonn auf 8 Füchse gebracht, der K. C. auf 3. Eine einzige Ueberweisung erhielten wir, aus München Thaddy Katz (4. med. Sem.). Der AntrÜtskonvent wählte zu Be-egierten: " jur. Alfred Platz, X F. W. Wilhelmsfr. 5.0. med. Ernst Lyon, XX K. W. jur. Fritz'"Elkaö, XXX S. W. Fuxmajor ist Th. "Katz. Bbr. Lyon gibt den wissenschaftlichen Fuxenunterrieht Briefablase ist jetzt in unserm Hause Wilhelmstr. 50. " - " In. den A. C. nahmen wir b"s jetzt "auf: jur. Leo Lichtigfeld aus Düsseldorf, med. Jakob Isaak aus Köln, jur. Emil Meyer aus Köln-, jur. Erich Schay aus Köln, - - jur. Julius Kaufmann aus Köln. ' Ferner meldete sich noch aktiv; jur. Arthur Cahn aus Köln. Eine weitere Aktrvrneldung können wir besonderer Umstände ' wegen nicht berücksichtigen. In unserm Hause wohnt es sich famos. Kneipe und Konventszimmer sind nach aller Urteil famos eingerichtet; auch an dieser Stelle allen Kölner Bbr. Bbr., ihren Vätern, Müttern und Schwestern für ihre Stiftungen besten Dank. Hoffen wir, dass unsere K. V. K. V. mit denselben Aussichten ins Semester gehen wie der V. J. St. Bonn! ' 8. V. 10. Alf red Platz. Bon n. Das VereinsLben nahm in dem vergangenen Monat seinen gewohnten Fortgang. Herr Dr. Kalischer setzte den im verflossenen Winter begonnenen Geschichtskursu> fort. Fuxenstunden etc. finden regelmässig statt: desgl. Bowlen. Auf seiner Tournee durch Westdeutschland besuchte uns unser 1. Bbr. Kurt Blumenfeld. Sein Vortrag im Jüdischen Jiriendbund erregte berechtigtes Aufsehen. Am folgenden Abend feierten wir bei e'ner solennen Bowle Abschied.