Der jüdische Student
- Journal
- Der jüdische Student
- Volume
- 6 (1909-1910)
- Issue
- Heft 11-12 (24.3.1910)
- Date
- 1910-03-24
- Page
- [Seite] (sequence 39)
- Language
- German
- Belongs to
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Der jüdische Student. trächtlieher Teil der Commerstcilnehnier uinter Blumenfelds Präsidium fast bis zum frühen Morgen zusanmnenblieh. Den Abschluss des Stiftungsfestes bildete der Bali mit Bowlencommers am Mittwoch Abend, der too 300 Personen besucht war und bei glänzender Stimmung, bis morgens um V* 6 Uhr dauerte. Dreizehn Stunden später wurde auch der Kartelltag geschlossen, dem wir Breslauer manche wertvolle Antvgung verdanken und der uns, wie wir wohl hoffe*) können, zu reger V. J. St.er-Arbeit anspornen wird. Am Donner^ag abend w.xren wir noch mit den Delegierten.im CaSe zusammen, von wo aus der grösste Teil bereits in der Nacht die Heimreise antrat. 13. Ii. 10. B u töerm i 1 c h . Festschriften sind gegen Einsendung unserer Herstellungskosten (I Mark) durch Unterfertigten zu beziehen, ebenso bei genügender Nachfrage Sonderdrucke der Stru«:kschen Radierungen und der dekorativen Zeichnung von Georg Bre.^lauer. Butlermil c h . Breslau. Die auf dem K. T. gefasste Resolution hatte bei einer Anzahl von Bundesbrüdern ei n sie Bea&rgnisse um che Zukunft des Bre>lauer V. J. St. erweckt. Zun Klärung wurde unmittelbar nach dem K. T. ein Ccmvent einberufen, der .schliesslich völlige Uebereinstimmung erg<e>. Man erkinnte au, dass die vom B. .]. (_'. zu leistende Arbeil tat.-äehlieh dem Inhal- «l«.»r Resolution entspreche. Man verhehlt«- si.-h nicht, dass dtiirli die Fassung der Resolution dem Verein nicht unbedeutende Sehwierigkeiten erwachsen würden, und *be!-::te die Notwendigkeit inte'.'si verer Arbeit, besonders auch bei de; Keiltätigkeit. Man hielt e> indessen für notwendig, den Inhalt der Resolution nach aussen nicht abzuleugnen und den an uns besonders interessierten Kreisen, wie der Vereinigung der Freunde des V. J. St. (dieser war bei ihrer Begründung die Versicherung gegeben worden, dass wir niehtzionisuseh wären), eiiae dem Verständnis möglichst angepasste Mitteilung zu machen. A. II. Steinitz wrurde mit der Abfassung eines entsprechenden Büiefea ans Präsidium beauftragt. A. H. Brauer erklärte auf diesem Convent sei.um Austritt, da "er sich zu der in der Resolution ausgesprochenen Tendenzauitassung nicht bekennen könnte, jedoch äusserte er den Wunsch, die persönlichen Beziehungen aufrecht zu erhalten. Audi A. II. Kliason teilte seinen Austritt mit. Das Veieinsleben gestaltete sich den kurssui Rest des Semesters hindurch noch recht rege. Es war deutlich zu spüren, dass der K. T. reiche Anregungen gegeben, gross? Arbeitsfreudig-