Der jüdische Student
- Journal
- Der jüdische Student
- Volume
- 6 (1909-1910)
- Issue
- Heft 8 (23.11.1909)
- Date
- 1909-11-23
- Page
- [Seite] (sequence 22)
- Language
- German
- Belongs to
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*20l2 Der jüdische Student. Persönliches; Inaktiviert wurden Bbr. Katz (Stammverein Berlin), Bbr. Schutz (Stammverein Breslau), Bbr. Massenbacher (Stammverein München). Generaldispens zur Vorbereitung für das Physikum erhielt Bbr. Kupfer. Referendar Adolf Wolf wurde zum A. II. ernannt. Briefschaften sind an Schalscha, Schelkngstr. 11. HL zu richten. 5. XI. 09. Schalscha. MiiiTahiiea. Wir eröffneten das Semester am 21. X. mit einer Aktivitas von G Burschen und 5 zweitsemestrigcri Füxen. Die Chargenwahlen hatten folgendes Ergebnis: Siegfried Silbers ein x; F. M. Louis Perlmannt x x , K. W. Herbert Meyers >hn x x X, S. \V.? F. W. Den wissenschaftlichen Fuxcnunterricht erteilt Bbr. Lewinsohn, den Commentunterricht Bbr. Blumenfeld aus Königsberg. Bbr. Biuaienfeld, der sich jetzt als Parteisekretär der Zionistischen Vereinigung für Deutschland in Berlin aufhält, wurde von An rittskonvent in Anbetracht seiner grossen Verdienste um die Gründung der Maccabaea zum A. IL h. c. ernannt-. Eine grossere wissenschaftliche Commission, die wir mit dem alten Verein gemein-am haben, wird für Vortrage wm Seiten der Bbr. Bbr. und auch von Seiten Aussenstehender sorgen. Am 1. November hatten wir unsere interne Antrittskneipe in den neuen Vcreinsraumen. A. H. h. c. Blumenfekl hielt die Tendenzrede, wofür ihm an dieser Stelle nochmal* herzlichst gedankt sei. Die Keikmssichten haben sich gebessert. Persönliches: Dr. Arnold Hildesheimer wurde zum A. IL ernannt. Bbr. Lewinsohn ir-.l Bbr. MeinhoM Xus-baum wurden, inaktiviert. stud. jur. SaLiinoü wurde in den A. C. aufgenommen. Ein E. K. dimittierte Leo Landau i. p. IL XI. OD. Silberstein. Marburg. Die letzten J. St.-Berichte Hessen Marburgs Lage bezüglich der Burschenvcrhältnisse günstiger erscheinen als es der Antrittskonvent zeigte. Zwar besteht der Verein aus 2 inaktiven und 11 aktiven Burschen, diese sind jedoch bis auf 2" als 4semestrige Mediziner durch andauernde tägliche Arbeit stark in Anspruch genommen. Im Gegensatz dazu liegt ein bedauerlicher Mangel an Füxen vor. Einen einzigen besitzen wir vom vorigen Semester; doch ist Hoffnung vorhanden, dass ein weiterer Fux Ergebnis der Keiltätigkeit sein wird. Die Vereinsarbeit soll trotz starker Beschäftigung der einzelnen Mitglieder recht rege werden, es sind auch schon definitive Beschlüsse deswegen gefasst. Sie soll in bekannter Weise in Vorträgen, Disku-sionsabenden, eventuell einem hebräischen Kurse bestehen. Durch die im Gegensatz zu anderen Wintersemestern erfreu-