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Der jüdische Student · 1909-11-23 · Heft 8 (23.11.1909) · p. [Seite]

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Journal
Der jüdische Student
Volume
6 (1909-1910)
Issue
Heft 8 (23.11.1909)
Date
1909-11-23
Page
[Seite] (sequence 4)
Language
German
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Der jüdische Student. scher Arbeit etwas entfremdet sind., dieser flüchtige Hinweis wieder zum BewussU;in gebracht haben. In den Vereinen aber wird es Saclv der alteren Bundesbrüder und der Chargierten sein, dem Hinweis durch eindringliche Erläuterung seinen Erfolg zu sichern. Es liegt mir ganz besonders viel daran, von jedem Bbr., der zum Kongress zu kommen gedenkt, möglichst rasch eine Mitteilung hierüber zu erhalten. M o s es s. Die ExistenzbereeMi^nng der Bezirksverbämle. Koplik. Von Oscar Nathan. Auf di*> Artikel \Yolus und Bus nblüths ist Folgendes zu erwidern: Bbr. V\rolif meint, der B. V. sei als Keilorgan nicht nötig. Grade dort!>t er am-Platze. Die Keilarbeit bewältigen .stets dir Tätigsten, ob jung oder alt, Ikv.irk^vetbain!>- oder Corporationsinaktive. Aber ein«» ofiicieüe in-ranz dies B. J. C. tur die Wirksamkeit unserer Ye. >preckengen den Kmifüxen e^enüber besser dar. Diese Instanz Kr weiter notiir. wenn umer oi'Heielier Znsammen- # hang mit jüdischen Yerbündon b.tom und weil die Yors;e!lung von der Bedeutung ihrer, dgenen individi:ali>:ci ten Keiltätigkeit in den A.D. A. H. eiweekf. werden mu-s. Gewiss eignen sieh zur Tätigkeit im jüdbehen Gemeindeleben etc. nie'.t nur Y. »J. Sr.^r. Ahnwenn man den P>. V. zum Krystalli-ation-punkt aller jüdi>rhen Tätigkeit machon will — das geht nicht nur in einigen Gros>-rä ■i:**n muss man alle Kreise an sieh ketten. Gelegenheit^;:-.- hüsse etc. für die jüdische Kleinarbeit. dm- B. Y. al> PerkoedfiA-mg je les tätigen Y. J. Sü.ers. Nicht da»s diese jemals r.ls AI) rdmmg de . 1k Y. ai ftreten sollen — iür Spielereb-n i-r die Z-dr /u -chade. Ahe!' auch jeder Bbr. wird sieh in angemessener AVei-- durch den B. V. kontrolliert fühlen. Der Satz Y'olh's, kein A. Ii. eines gut geleiteten K. Y. werde bei der Arbeit zurückstehen, führt zu der Behauptung, dass die K. V. K. Y. schlecht geleitet sind. Für den A. H. mc>en alle o o möglichen hnpon lernbili n massgebend sein, sie werden an Gewicht verlieren, wenn um ihn ständig eine Schar von B. d. C.ern arbeitet. Ihre Organisarion wird ihm als zweckentsprechend gewandelte Fortsetzung der Corporation erscheinen. Ist wirklich ein B. Y. nur Etikette, er kann stets mehr werden als ein A. H. B. AYollV stellt die weitgehende Behauptung auf, der B. V. sei eine Complieierum; des B. ,1. C.-Apparates. Im Gegenteil. Heute entscheidet in solchen Fragen das Präsidium, in Zukunft der B. V. als Vorinstanz. Das Präsidium wird entlastet, und ist wirklich eine andere Entscheidung von ihm gefordert, so wird das sachverständige Urteil des B. V. die Endentscheidung vorteilhaft beeinflussen. Nach aussen darf das um so weniger hervortreten, je politischer die betreffende Frage ist.

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