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Der jüdische Student · 1909-07-26 · Heft 4 (26.7.1909) · p. [Seite]

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Journal
Der jüdische Student
Volume
6 (1909-1910)
Issue
Heft 4 (26.7.1909)
Date
1909-07-26
Page
[Seite] (sequence 28)
Language
German
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100 Der jüdische Student. jur. Martin Meyer iGubem, med. Hermann Kolkowski iBeuthen), med. Emil Ixosenbaum iCassel!, ehem. Henryk Cohn (Pabianice bei Lodz). Seltsam! Das Semester ist bald aus! Aber jetzt kann der J. St. nicht die geeignete Stelle mehr sein, um all das zu sagen, was man sich dazu denken nuiss, denn auch die genannten Püxe lesen den J. St. und dürfen von der Keilwissenschaft noch nicht viel mehr erfahren, als dass sie nennenswert sind: bei aller Anerkennung ihrer Bunde>brüderlichkeit. Sie sollen ihre Unfähigkeit, rechtzeitig einen vornehmen Entschluss zu fassen, bedauern lernen und im übrigen sich freuen, da^s ihnen der Weg zum anständigen B. J. C.ertum jetzt offen steht. Wenn sie nach einiger Zeit so weit erzogen sind, dass sie nicht anders als diszipliniert denken können, dann mögen sie sieh darüber klar werden, warum sie noch schliesslich V. J. St.er wurden. — Ich glaube nicht, dass dies nur für die Müucheuer Füxe zu gelten hat. — Das Phrasenhafte einiger "Feststellungen im J. St. über die erfolgreiche Keilarbeit während der Ferien an Füxen, die nach München und Frei bürg gingen, steht, was München angeht, nunmehr fest. Man erkundige sich bloss bei den Füxen, wie weit sie bereits in den Ferien dem B. J. C. gewogen waren. Wenn die Vorgekeilten nicht zu uns kommen, und andere wohl, so sollen jene Töner für die Zukunft ihre "Worte sparen. Von speziellen und individuellen Zufälligkeiten muss man b*-d der statistischen Behandlung, die dieses, ganze Thema erfährt, ja absehen. Im Uebrigen erwarten wir noch einige Aktivmeldungen. Das Vereinsleben nimmt den üblichen gemütlichen Münchener Gang, der bundesbrüderliehe Verkehr ist recht nett entfaltet, und die 7 neuen Füxe haben geeigneten Anschluss gefunden. Der Zusammenschlüsse der Inaktiven lä>st mir wenig zu wünschen übrig, er ist so, wie wir es uns mei>tens von der guten alten Zeit vorstellen und gerne erzählen lass n. a. B. Paul Lewy hielt einen Vortrag über „Flavius Josephus", der die Zuhörer hervorragend befriedigte, und das ist bei diesem Thema sicher nicht leicht. i. a. B Jacobi referierte auf dem Inaktiven-Abeml über die Juden in Oesterreich nach der von dem Bureau für Statistik der Juden eingehend bearbeiteten Veröffentlichung. Die Fuxenstunden finden regelmässig und in einer hier üblich gewordenen genügenden Anzahl statt. Mit dem hebräischen Kurs und den Zeitungsreferaten wird wohl einiges erreicht. Die Turn- und Fechtstunden üben — hoffentlich — ihren regenerierenden Einfluss und bringen — was noch wichtiger wäre — in die Leiber ein Grundgefühl für Disziplin. Am 1. Juli war unser zweiter schöner Ausflug ins Isarthal, bei dem sich Bundesschwestern und Bundesbrüder, Füxe und in-

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