Der jüdische Student
- Journal
- Der jüdische Student
- Volume
- 5 (1908-1909)
- Issue
- Heft 7-8 (25.11.1908)
- Date
- 1908-11-25
- Page
- [Seite] (sequence 27)
- Language
- German
- Belongs to
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Der jüdische Student. 155 Veröffentlichungen des Arbeitsamtes des B. J. C. Stellenangebote: Der Verein „Lemaan Zion" sucht einen Augenarzt für Jerusalem ab 1. Februar 1909. Anfragen sind zu richten an Herrn Rabbiner Dr. Horovitz, Frankfurt a. M., Börneplatz 16. Zum 1. April wird Assistent zu praktischem Arzt gesucht, Gelegenheit zu allseitiger Ausbildung. Gehalt 2500 Mk. nebst freier Wohnung und freiem erstem Frühstück. Nähere Auskunft erteilt die Redaktion des J. St. Für S c h r e i b m a s c h i n e n a r b e i t e n empfiehlt sich den B br. Bbr. unsere Bundesschwester. Frl. Anna Lew, Charlottenburg, Knesebeckstr. 40—47. Preis pro Seite 30 Pfg., pro Spalte (eine halbe Seite) 15 Pfg., mit Durchschlag pro Seite 5 Pfg. mehr, für 100 Abzüge 2,50 Mk., bei grösseren Bestellungen nach Vereinbarung. Dr. med. Goldberg, Heddenheim dicht bei Frankfurt a. M., sucht auf ca. 1 Monat Vertreter, der bereits sein practisches Jahr erledigt haben muss. Näheres daselbst. Zahnarzt könnte in einer Mittelstadt Ostdeutschlands sofort gute Praxis finden. Auskunft durch das Arbeitsamt. Prakt.. Arzt, Peripherie Berlin, sucht Assistenten zum 1. April ' 1909. 150 M. und freie Station. Auskunft durch Bbr. Fritz Pick, Berlin N. W., lHemingstr. 141. Erzieher für israel. Waisenanstalt nach Grossstadt Schlesiens gesucht. 75 M. monatlich und freie Station. Näheres durch das Arbeitsamt. Mitteilungen. Berlin. Dem Bericht in No. 3 des J. St. ist ausser einigen Daten eigentlich wenig hinzuzufügen. — Durch die Gemütlichkeit im Vereinsleben und den engen Zusammenschluss der Aktivitas und zum Teil auch der i. a. B. i. a. B sticht das Semester von früheren vorteilhaft ab, und die Liebe, die einzelne Bbr, Bbr. dem Verein entgegenbringen, ist an ihre Aemter und Aemtchen gebunden. Es war ja nicht schwer, jedem etwas zukommen zu lassen. — Wir haben sogar in diesem Semester erreicht, das selbst individuelle Seelchen die Erziehung zu freudigen Kneipanten an sieh selbst erlebt haben. Ueber das Sommerfest ist nicht zu viel des Guten zu berichten: doch was hieF daneben gelungen ist, hat ein recht befriedigender und gut besuchter Famiiienabend in St. Hubertus kurz vor Semesterschluss wieder vergessen lassen. — Abgesehen von den Irüher aufgeführten Vorträgen sprachen noch: A. H. Dr. Theodor Zlocisti: „Das Judentum am Scheidewege (nach Rabbiner Josephs Buch), . A, H. h. c. Assessor Dr. Adolf Friedemann: Herzl (B. J. C-Abend.),