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Der jüdische Student · 1908-03-17 · Heft 12 (17.3.1908) · p. [Seite]

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Journal
Der jüdische Student
Volume
4 (1907-1908)
Issue
Heft 12 (17.3.1908)
Date
1908-03-17
Page
[Seite] (sequence 22)
Language
German
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326 Der jüdische Student. Bbr. Löwenberg bestand sein Referendarexamen und wurde A. H.-iert. Eisberg und Rothschild bestanden das Burschenexamen. In den A. C. wurde aufgenommen: Gustav Lang, der das Fuxenexamen bestand. Fräulein Sophie Leyser, Marburg, wurde zur Bschw. ernannt. Zum O. V. Gr. machten wir Jaques Levi (2. Semester), weil eine i. p. Dimission aus dem K. C. ihn hinderte, voll aktiv zu werden. Seine Rechte hatten wir in genau derselben Weise festgelegt, wie unsere Königsberger Bbr. Bbr. bei O. V. G. Michaelis (s. Heft 11), doch waren wir gezwungen, dieses Verhältnis später zu lösen. Die Ferienkommission besteht aus: Bachrach. Strauss und Isenberg. Geldsendungen sind zu senden an: Strauss, Wettergasse 2, Briefe an: Isenberg, Steinweg 12. T. K. V. J. St. München. Gleich nach den Weihnachtsferien begann bei unserem A. H. h. c. Dr. Strauss ein Kurs über „Fragen der jüdischen Ethik", im Verlauf desselben wurden folgende Referate gehalten: Bbr. Storch; Das Wesen der jüdischen Ethik, Konkneipant Jacobsohn: Gerechtigkeit und Billigkeit im jüdischen Recht, Bbr. Orkin; Die Ausgestaltung des täglichen Lebens in der jüdischen Ethik, Bbr. Maas: Jüdische Agrargesetze. Daneben hörten wir vor der Kneipe folgende Vorträge: Dr. oec. publ. Wassermann: Ziele und Wesen der jüdischen Statistik, Bbr. Jakobsohn: Gabriel Riesser, Bbr. Netheim: Die jüdische Auswanderung, Bbr. Kupfer: Zur Anthropologie der Juden, Bbr. Mendelssohn: Die Dichtungen Jehudah Halevys. Unsere alten Herren und Inaktiven kommen von Zeit zu Zeit zusammen, um über die neuesten Erscheinungen auf dem jüdischen Büchermarkt zu referieren. Nach aussen hin suchten wir den Konnex mit der Bürgerschaft durch ein Tanzkränzchen und eine überaus wohl gelungene Damenkneipe, bei der Bbr. Fink die Tendenzrede hielt, aufrecht zu erhalten; demselben Zwecke diente unsere Schlusskneipe. Der L. C. München hat uns in Verruf gesteckt, weil wir Bbr. Heymann, nachdem wir eigene schwere Waffen angemeldet hatten, nicht gestatten wollten, beim L. C. zu belegen; wir haben darauf den Briefwechsel mit der Landsmannschaft Teutonia, gegen deren Beleger Bbr. Heymann antreten sollte, drucken lassen und der Münchener Studentenschaft unterbreitet. Persönliches: Das Austrittsgesuch von med. Hahn, med. Keller, jur, Weyl

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