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Der jüdische Student · 1908-02-01 · Heft 11 (Februar 1908) · p. [Seite]

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Journal
Der jüdische Student
Volume
4 (1907-1908)
Issue
Heft 11 (Februar 1908)
Date
1908-02-01
Page
[Seite] (sequence 3)
Language
German
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Der Südliche Student ÜTonatefcfnuft i)e* Snnöe* 3übi$er (Eorpotjationeu I. (IV.) Jabvg. Sebvnav ic)0$. Sto. JJ. Protokoll des VII. ordentlichen Kartell-Tages zu Königsberg i. Pr. Vom 30. X. 07 bis zum 2. I. 08 tagte in Königsberg der VII. ordentliche Kartelltag des B. J. C. Das äussere Bild, das die Versammlung bot, war dank der wirklich alle Erwartungen übersteigenden Schönheit des V. J. Ster Lokals in K. und dank dem umsichtigen, liebevollen Arrangement der K^nigsberger Bundesbrüder sehr ansprechend. Der K. T brachte einerseits die schon lange gewünschten Fortschritte in der Organisation: eine gemeinsame Geschäftsordnung, Ehrenratsordnung, Geschäftsordnung des K. T., ein Statut des Bundes, in welchem die Bestimmungen über das Präsidium eine wichtige Rolle spielen. Die betreffenden Vorlagen waren vorher vom Präsidium sorgfältig durchgearbeitet und wurden ohne wesentliche Aenderung angenommen. Dass die Vereine mit der neuen Institution zufrieden waren und dass^sie volles Verständnis für die Bedeutung dieser wichtigen Centralisierungsmassregel hatten, bewies die Einmütigkeit, mit der die Vorschläge zur Erweiterung der Präsidialbefugnisse angenommen wurden. Die wichtigsten Punkte aus den angenommenen Vorlagen werden weiter unten kurz mitgeteilt. Das Interesse mehrerer Delegierter concentrierte sich fast lediglich auf die Discussion über die Tendenz; es wurde im Sinne der bekannten Art kel von Rosenblüth und Danziger in Nr. 7 und 9 des J. St. darüber geklagt, dass besonders in einigen Vereinen die Zionisten so in den Hintergrund gedrängt oder durch andauernd starken Mangel an Verständnis in ihrer Vereinstätigkeit so unlustig gemacht würden, dass ihr Einfluss immer mehr aufzuhören begänne und das Gefühl für den Zusammenhang des B. J. C. mit der grossen Renaissance-Bewegung des jüdischen Volkes zu schwinden drohe. Diejenigen Delegierten, welche diese Klage führten und welche eine Abhilfe von K. T. erhofften und verlangten, fanden hierin Widerstand bei der Majorität der Delegierten und bei fast allen Präsidiumsmitgliedern. Dabei bestand aber eine vollkommene Uebereinstimmung aller Anwesenden in der Auffassung unserer Tendenz, unserer Aufgaben und Ziele; nur wurde von den Meisten jede Resolution für unnütz gehalten, da die wirksame Arbeit im Sinne der Tendenz lediglich eine Frage der Verteilung der geeigneten Persönlichkeiten sei. Die Delegierten gaben deshalb ihren Wunsch zu erkennen, dass die Vereine den Vorschlägen des

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