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Der jüdische Student · 1907-08-01 · Heft 5 (August 1907) · p. [Seite]

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Journal
Der jüdische Student
Volume
4 (1907-1908)
Issue
Heft 5 (August 1907)
Date
1907-08-01
Page
[Seite] (sequence 16)
Language
German
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136 Der jüdische Student. 12. Mit wem verheiratet. (Kinder?) 13. Wann, wo aktiv geworden? Wann, wo gebursclit? Wann, wo inaktiviert? A. H. iert? 14, Welchen Y. J. Sien angehen ig? 15. Welc'.e Chargen u. Aemter bekleidet? 16. Leibverhältnisse. 17. Welche Vorträge gehalten? 18. Etw. Mensuren, gegen wen, mit welchen Ausgang? 19. Tätigkeit in der jüdischen Bewegung ausserhalb des B. J. C." Lh empfehle diese Instruction der Lektüre derjenigen, von denen ich einen solchen zusammenhängenden Lebenslauf noch nicht besitze und erwarte die Zusendung der Lebensläufe in kürzester Zeit. Erich Herzberg. Bericht des V. J St. Berlin. Im Monat Juli wurden folgende Vorträge gehalten: Herr Rabbiner Dr. Levy sprach: Ueber den Exodus im Licht der Aegypüologie. (mit Lichtbildern.) Bbr. Dörnberg über: Das Problem einer jüdischen Weltorganisation. (Vortrag des B. J. C. Berlin). Bbr. Schwarz über: Jüdische Jugendorganisationen. An die beiden letzten Vorträge knüpfte sich eine rege Diskussion. Am 2. Juli beteiligten wir uns an der Herzlgedenkfeier, die von den bewusst jüdischen Vereinen Berlins veranstaltet wurde. Ferner besuchten wir die 3te Protestversammlung gegren die Amtsentsetzung unseres A. H. Emil Cohn. Am 4. Juli feierten wir unser Stiftungsrest durch einen Damprer-Ausflug nach Krampenburg, der bei sehr zahlreicher Beteiligung einen recht schönen Verlauf nahm. Schon zu Beginn des Semesters hatten wir wie in früheren Sommer- Semestern einen »Familien-Abend* veranstaltet, der sehr gut besucht war. Ein zweiter Familienabend konnte leider besonderer Umstände wegen nicht stattfinden. Auch in diesem Monat hatten wir eine Zusammenkunft mit unseren A. H. A. H., an der eine grossere Anzahl der A. H. A. H. teilnahm. Jedoch müssen wir uns noch immer .über die grosse Interesselosigkeit der A. H. A. H. beklagen; nur 4 A. H. A. H. haben auf unseren Aurruf im letzten Jüdischen Studenten geantwortet. Am 15. Juli trat als dritter in der Partie gegen Herrn Levy auf Säbel s. s. 30 Bbr. Kolsky an. Er wurde nach dem 2Gten Gang abgeführt. Am 25. Juli machten wir unsere Schlusskneipe, die ganz gut besucht war. Im Semester selbst hatten wir infolge des Todes unseres Holstein nur sehr wenig Kneipen gehabt. Wenn wir nun am Ende des Semesters noch einmal das Geleistete überblicken, so können wir im allgemeinen wohl zufrieden sein. Da wir eine sehr kleine Aktivitas hatten, die unter sich in den Organisationsfragen einig war, so war das Verhältnis der Bbr. Bbr. untereinander ein engeres als früher. Neben dem fakulta-

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