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Der jüdische Student · 1907-07-01 · Heft 4 (Juli 1907) · p. [Seite]

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Journal
Der jüdische Student
Volume
4 (1907-1908)
Issue
Heft 4 (Juli 1907)
Date
1907-07-01
Page
[Seite] (sequence 22)
Language
German
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118 Der jüdische Student. Überwiesen wurden: nach München: med. dent. Levy; nach Freiburg: med. Weissbrem und med. Rubinstein. Neu aufgenommen: med. dent. Epstein IL, med^dent. Lewinsky, med. Landau-ujid med. Tscherniak. Gebtlrscht wurden:/ med. Hurwitz (z. Z. in den Ferien), pharm. Bernstein, med. dent. Levy, med. Rubinstein. Inaktiviert wurde: iur. Klewansky. Generaldispens haben: iur. Georg Cohn, med. Barinbaum. Gotlieb bestand seinen Referendar und Landau das medizinische Staatsexamen. Beide mit gut. Erich Cohn hängt gegen einen V. D. St.ej\_Säbel c. 15. Georg Cohn dient als Einjähr.-Freiw., Löwenstein beteiligte sich beim Palaestrafest am Schachturnier und erhielt einen Preis. Selimar Berlowitz X. Berlin. (Aus der Maccabäa.) Wir nahmen einen neuen Fuxen auf, Moritz Bileski, der uns allen bereits seit längerer Zeit bekannt war. Von unseren Veranstaltungen sei besonders ein Vortrag von Herrn Dr. Max Wiener über: „die Idee der Weltgeschichte bei den vordeuteronomischen Propheten" erwähnt, der auch für den alten Verein offiziell gemacht war. Auch in diesem Monate sei wieder mit Freuden das freundschaftliche Verhältnis zwischen den einzelnen Bbr. Bbr. konstatiert, das sich besonders daran zu erkennen gibt, dass ein grosser Teil der Bbr. Bbr., besonders hervorzuheben ist dies von den Inaktiven, sich, ausser bei den offiziellen Veranstaltungen, täglich im Cafe oder bei den einzelnen Bbr. Bbr. zu gemütlichem Beisammensein trifft. Arnold Hildesheimer. Halle a. S. Die jüdischen Studenten an der hiesigen Universität sind in geringer Anzahl in der Finkenschaft vereinigt, ein anderer Teil - meist höhere Semester — gehört der Leipziger Verbindung Alsatia (jüdisch-paritätische freischlagende Verbindung, früher im Kartell mit Thuringia und vier ähnlichen Verbindungen, derzeit alleinstehend) an, der Rest, von nicht unbeträchtlicher Zahl, darunter auch eine Reihe jüngerer Semester sind in keiner Weise organisiert. Durch das Bemühen einiger älterer Akademiker, vor Allem unserer A. H. der Alsatia und hier ansässigen Studenten, ist es vor einigen Jahren gelungen, die meisten jüdischen Akademiker zu einem losen Zusammenschluss in Form eines allwöchentlichen gemütlichen Beisammenseins, bei dem zuweilen auch Vorträge gehalten wurden, zu konzentrieren. Selbstverständlich haben wir V. J. St.er das Wiederaufleben dieser in den letzten Semestern etwas eingeschlafenen Institution nach Kräften gefördert und beteiligen uns daran, da solche Bestrebungen unseren Tendenzen nur förderlich sein können. Ebenso selbstverständlich sind wir an den anderen hiesigen jüdischen Vereinigungen teils durch unseren gesellschaftlichen Verkehr, teils durch aktive Mitarbeit am Vereinsleben (so jüdischer Turnverein und Literaturzirkel) beteiligt. Im übrigen ist hier im spezifisch-jüdischen Sinne eigentlich noch alles zu tun, da die Kultusgemeinde das typische Bild einer in

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