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Central-Verein-Zeitung · 1925-09-18 · 38 (18.9.1925) · p. Seite 634

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Journal
Central-Verein-Zeitung
Volume
4 (1925)
Issue
38 (18.9.1925)
Date
1925-09-18
Page
Seite 634 (sequence 28)
Language
German
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„JLdifch-U-erale Zcrturrg^ und „Germania". Wir hatten in Nr. 36 der „6. V.-Zeitung" einen Artikel mit der Ueberschrift: „Die ,Eer-< mania^ Legen die ,Jüdisch-liberale Zeitung'" gebracht. Es wird wohl nirgends ein Zweifel darüber bestanden haben, daß dieser Artikel keine persönliche Unfreundlichkeit gegenüber der ,,Jüdisch-liberalen Zeitung" bedeuten sollte, sondern aus der sachlichen Notwendigkeit erwachsen ist, keinerlei Mißverständnis bei katholisclren Mitbürgern auskommen zu lassen. Die „Jüdisch-liberale Zeitung" bringt in der letzten Nummer eine Rechtsertigung ihres Berichterstatters Tr. Spiegler (Wien) und knüpft daran „Drei offene Fragen" ihrer ^christleitung an den Centralverein, die wir kurz beantworten wollen. 1. Wenn wir gefragt werden, ob es noch „Gebot jüdiscl^r Selbstachtung ist, judcnseindliche Rankünen des österreichischen Bundeskanzlers a. D. Seipel zu bekämpfen", so antworten wir darauf mit einein vorbehaltlosen ,La!'. Wir haben nur gegen die Verallgemeinerung Stellung genommen, die in der Formulierung „unheilvolle Tradition der katholischen Politik" zum Ausdruck kam. - 2. Wenn wir gefragt werden, wie wir die Form beurteilen, in der die „Germania" unsere Nichtigüellung gebracht hat, so können Nur daraus nur erwidern, daß ein vollständiger Abdruck unserer Erklärung angebracht gewesen wäre. 3. Wenn sich die „Jüdisch-liberale Zeitung" darüber wundert, das; der Direktor des Centralvereins eigens zu dem Zioiiisleiikviigreß nach Wien: gereist ist und über den.Kongreß in der „C. V.-Zeitung" berichtet hat, so können wir darauf Hinweisen, das; cs immer unser Bestreben war, uns an der Quelle zu orientieren. Dies zur Beantwortung der Fragen. Tie „Jüdisch-liberale Zeitung" wird im übrige;; mit uns wohl darin übereinstiminen, daß wir trotz unserer guten Beziehungen im Interesse der deutschen Juden jt>n§ sagen mutzten, was wir gesagt haben, daß es aber besser ist, diese Crörteruiigen nicht fortzusetzen. Ties ist um so unnötiger, als beide Teile von dem guten Willen des andern überzeug! sind. Dcvvncrs jüdisch-literarischer Ttbrcisrkalendcr ist für das Jahr 5686 mit Zahlreichen Bildern und uitlcu belehrenden Notizen erschienen. Das gründliche-Werk mit [einen wichtigen und nich!irden Angaben über die führenden Persönlichkeiten unserer Zeit und die bedeutsamen &öpfc des Judentums in der Vergangenheit verdient vor allem deshalb weite Verbreitung, weil es in unaufdrmgltcher und pädagogisch bedeutsamer Methode gleichzeitig das Vcrständnis für die jüdische Lehre vermittelt. ,\1. s. Ncchtöanwalt Steiner (Göppingen) verstorben. Aus der Schweiz kommt die Nachricht, daß einer unserer treuesten Freunde und lang: jährigen Mitarbeiter, Herr Rechtsanwalt Steiner in Göppingen, plötzlich verschieden ist. Wir werden das Anden len dieses grundgütigen Mannes und nie erlahmenden Vorkämpfers unserer deutschjüdischen Ideale in hohen Chren halten. Seinen Hinterbliebenen möge die allgemeine Teilnahme, die in jüdischen und ^christlichen Greifen über diesen Verlust herrscht, Trost in ihrem großen schmerz bedeuten. Warnung. Herr M. F ll l d , Frankfurt a. M., Nohrbacher Straße, hat vorgeblich im Anstrag von Professor Tr. I. G o l d st e i n , Tarmstadt, in Frankfurt a. Bl. Abonnenten für den ,,Morgen" erworben und den Jahresbetrag einkassiert. Wir bitten alle, bei denen Fuld aus diesem Anlaß vorgesprochen hat, sich beim Verlag zu melden, und warnen, ihn; Aufträge oder Geld für den „Morgen" zu geben. Navbiiicr Dr. Waliber (Dessau), Landesrabbiner von Anhalt, begeht im September das Iubilä u m seiner 2 5 j ä h r i g e n A m t s t ä t i g l e i t. Was Tr. Walther in den Jahren ernster Arbeit auf religiösem, geistigem und sozialem Gebiete geleistet hat, lann hier nicht gewürdigt werden. Tie hochgeachtete Stellung, sein 'Ansehen bei Juden und Christen sind der sichtbare 'Ausdruck seiner gesegneten Wirksamkeit. Cin alter, treuer Freund ist Tr. Walther auch unserer Sache. Tie Zentrale, der Landesverband Anlwlt. liniere Qrtsgrnppe Dessau wissen, daß Tr. Walther immer für sie bereit war und ist, wenn der Auf an ihn erging. Sv können wir in der vordersten Reihe der Glüclwünschenden an seinem Chren tage erscheinen, und mit den herzlichsten Wünschen, daß cr den kleinen und größeren Kreisen, die er leitet und schmückt, noch recht lange erhalten bleiben möge, den verbinden: a n ch uns! MÜl MMMn * Hanptkontor, Kellerei u nb L a g e r h a n s e r Berlin KO 18, Große Franlsnrier Straße 119,120,121 Eigene Verkaussstellen: Qstcn: Friedrichstadt: Große FraickfurterStraße 120 <% Cbarlvttenftraßc 41,'45 (Ger* Landsberger Straße 97 Hans Unter den Linden) .. Zentrum: £& Westen: Jerusalemer Straße 42 (am^3 Y Chartottevbnr^SavignhPl.t1 Tönhossplatz) (Eingang Aanlilraßr) WMseUrrM!iRl!l8l!M,ÄWW!Mz!GeMMmZ Verlangen S i e Sonderangebot «Mi, Mutti, Gnkel hat §exak in öm Hosen l ll Die Tante hat dadurch beim Schneider an Bügeln schon 20 M, erspart. Fesers Patent-Knieschutz-Streifen sind in allen Schneider-SchneiderartikelundKonfektionsgeschaftencrhältlich; wo nicht, erfolgt Versand durch Nachnahme oder Vorkasse auf Postscheckkonto Nr. 548 73. Preis pro Paar 1,80 M. Fritz Feser, Frankfurt a. M. MWMWWjlNM MW «I£unr£*rr&?t•‘«^^o'iKÄrALOC, vonteK^ gSIGURD “.GESELLSCHAFT m.b.ti. CASSEL 331. >tv fie Sie kennen noen nicht all die Annehmlichkeiten, die er Urnen bietet, in Ihrem kleinsten laschdien können Sie das elegante flache Golcldösdien, das ausser dem fein verarbeiteten und sorgfältig abgetönten 1 uder noch Spiegel und Quaste enthält, bequem unterbringen. SCHERK BERLIN S W 68 / NEW YORK / WIEN XIII. 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