Der Orient
- Journal
- Der Orient
- Volume
- 1845
- Issue
- 14 (2.4.1845)
- Date
- 1845-04-02
- Page
- Spalte 209-210 (sequence 1)
- Language
- German
- Belongs to
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Berichte, Stuöre« und Kritiken für Mische Geschichte und Meratrrr. <M J-4» Leipzig, den 2. April J.84I5« In halt. Literat ur-Ver i ch t e. Leipzig. Wilna. Prag. — (S tu bien. Vorläufiger Bericht über mein Studium der Münchner hebr. Handschriften. Von M. H. Landauer. Übersicht der Geschichte und Literatur der Kabbala. — Der Eid nach dem rabbinischerr Judenthume. Eine Erwiderung von Dr. Hold heim. (Forts.) — Kurze Notizen und Miscellen. Die Formel Jose et-Jose. Von M. Frankfurter. — Bibl. Gebote unter dem Namen mippt ha-sclienuia. — Grammat. Nathsel von Jbn- Esra. —- Menachem ben Sarrck war vielleicht Karaer. — Literarhiftor. Notizen aus I. Aboab's Von Ink. (Forts.) — Literarische Ankündigungen. Literatur - Berichte. Leipzig, 10. März. 1) Von dem bekannten gelehrten Rabbiner zu Zolkiew Hir sch Ehaj es erscheint so eben ein Werk, betitelt .NOD, d. h. Einleitung in den Talmud, so wohl in Bezug auf die Halacha als Hagada. Das Werk.wird bald die .Presse verlassen. 2) Die von M oritz Bloch so rühmlich begonnene ungarische Bibelübersetzung mit mig. Kommentar, welche durch den Uebertritt des Unternehmers zum Christenthume unterbrochen worden, realisirt sich mm endlich.durch. Hilfe gelehrter Israeliten. So eben erschienen die Sprüche Salomo's, ungarisch übersetzt, von H. Bauer, Oberlehrer zu Szennitz. Wir besitzen jetzt schon in der jüdisch - ungarischen Literatur folgende fertige Arbeiten: Pentateuch, ganzz Iosua) Psalmen) Sprüche) Pirke Abot) Gebetbuch und noch einiges andere. Hr. Bloch geht damit um, eine verbesserte und vielfach berichtigte Ausgabe des Pentateuchs zu veranstalten. Es wäre der Redaktion übrigens sehr lieb, wenn ein Kenner des Ungarischen uns eine genaue bibliographische Skizze über alle jüdisch-ungarischen Erscheinungen, wenn sie auch noch so unbedeutend erscheinen, zukommen liefe. — 3) Von dem bekannten guten hebräischen Stylisten ist so eben in Prag „das Leben Salomon Heine's" in hebräischer Sprache unter dem Titel: TP’Hp ijTl b"kh h^na mtfsn :n ^npayniDn aipb ’riobtf n^nnb p« ’iap inu ^irpn Ton nbpjn 71D1 ’ nifesÖpfrl* Den Debit hat Wolf Pascheles in Prag. Bei demselben ist auch zu haben: 4) rnvDD by. '»"H ^p TO'üy'lD Din,’! /miD oder Lrauerlied über den Rabbiner Nachum Trebitsch, gewesenen Rabbiner in Nikolsburg. 5) Gebete für israelitische Frauenzimmer, von Daniel E h c m a n n, jetzt Rabbiner in Hohenems. Mit deutschen und hebräischen Lettern. — Wikna, März. In der Überzeugung, daß Ihnen'literärgeschichtliche Mittheilungen sehr lieb sind, erlaube ich mir folgende Bemerkungen hier zu geben, die vielleicht den Einen oder den Andern anregen dürften. In dem Peri Ez Chajim Is. Lurja's, Pforte .M.i, finde ich, daß auch der dieser Kämpfer für den Sohar, zweifelt, ob der Sohar in seiner Ganzheit ein Werk des Ben Iochai sei) er glaubte schon an Interpolationen. Hr. Lewinsohn in Krschememtz zweifelt in seinem Bet ha-Ozar daran, daß der solches gesagt haben sollte und beschuldigt Satanow als den Einschieben dieser Worte, da er der erste war, welcher den yy NO herausgegeben; aber dieser Zweifel findet sich auch in allen Handschriften dieses Werkes, so daß der Zweifel L's ganz unangebracht ist. — Bei dem hiesigen Privatmann Hirsch Katzenelnbogen finden sich folgende alte Handschriften vor, deren Bekanntwerdung wohl nicht.ohne Interesse ist: 1) das bekannte pp* p' TI; 2) niN'/Ö'in;D , von Maimuni, das mit den zu Lemberg gedruckten rwü plö nicht identisch ist; 3) nWl N^yO von N. Lewi b. Gerschom (Nalbag), der auch vielfach in der Münchner Bibliothek ist. ' 4) von A lgh a säli, übersetzt ins Hebr. von Isaak Albalag. Der Anfang lautet: T>DNn 'DN DON imt> ber Schluß: DDDDriD DDO*? W HD HT iOT np^nt ■ nDNn p oro bnnrfr pDno^ frs nrpo nc^nDH DDDD SlDDn- IHN WirUl. , nnm ]DOT p frtan nt tan bzn nw »hd n n>orw 'ro D'stofr’Dn 5) p^nn nbytn'öon Alghafäli, ebenfalls von demselben übersetzt und mit einem Kommentar versehen. 6) “)DD “1^1 pNm Dy tDDnttb, 'tog in sehr vielen Bibliotheken liegt. Die Handschrift ist angefertigr 1573. 7) rnp^n DSD oder auch Dy von David Kimchi. Das bei den Bibliographen bekannte Merkchen. Es handelt über die hebr. Vokale und Accente. 8) '-fr N->m NDIfl DpDD 14