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Der Orient · 1844-02-20 · Heft 8 (20.2.1844) · p. Seite 57

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Journal
Der Orient
Volume
5 (1844)
Issue
Heft 8 (20.2.1844)
Date
1844-02-20
Page
Seite 57 (sequence 1)
Language
German
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Fünfter Jahrgang ♦ Berichte, Studien und Kritiken für Das Abonnement für ein Jahr ist 5 Thlr. jüdische Geschichte und Literatur. Von dieserZZeitschrift erscheinen wöchentlich Man abonnirt bei allen das Literaturblatt mitlöbl. Postämtern und Herausgegeben gerechnet, zwei Bogen, allen solid. Buchhand¬ und zwar an jedem lungen auf ein Jahr. von Dienstag regelmäßig. Dr. Julius Fürst. 8. Leipzig, den 20. Februar 1844» Inhalt. Palästina. Frankfurt a. M. Antwort des Hrn. Löwen stein, die Palästina-Spenden betreffend. (Schluß.) — Frankreich. Paris. Der Ultrakatpolicismus. Die schnelle Beerdigung. — Deutschland. Frankfurt a. M. Rabbinenwesen. Posen. Hr. Mauritius und die Juden. Berlin. Mas. Freimaurer. Gesellenverein. Aus Baiern. Schul- und Kultuswesen. Der Hopfenhand.'l. Berlin. Borsichtsmaaßregeln beim Iudengesetz. Strelitz. Sinnesänderung des Hrn. Bahr dt. — Oesterreich«. Historisches. Statistisches. P.rag. Das Collegium Rablmiicum. Bitte an Hrn. Bibliothekar Dr. A. Spirk. Brody. Leidensgeschichte der galizischen Juden. — Moldau und Walachei. Jassy. Das getaufte Kind. — Zur Geschichte der Juden in der Moldau und Walachei. — Personalchronik und Miscellen. — LB. des Or. Palästina. Frankfurt a. 3fr., 22. Dec. 1843. (Schluß.) Anlage C. Abschrift. Herrn I. M. Kulp, Wohlgeboren hier. Frankfurt a. M., den 18. Aug. 1842. Auf die von Ihnen, geehrtester Herr Kulp, sowie vor einigen Tagen von Seiten des Hrn. I. M. Kann an mich gestellte Aufforderung, die gegen den Chasid Hrn. Hirsch Lehren von verschiedenen Seiten her laut gewordenenKlagepnnkte an Hrn. Lehren selbst durch Ihre angebotene Vermittlung zu berichten und ihn deshalb um eine Rechtfertigung seinerseits zu ersuchen, finde ich mich veranlaßt, Ihnen zu erklären, daß ich es in jeder Beziehung unangemessen finde, mich in eine derartige Korrespondenz mit Hrn. Hirsch Lehren einzulassen, welche einerseits als eine suglose Zudringlichkeit ausgenommen, andererseits als eine zwecklose Erörterung betrachtet werden könnte und nach meinem Dafürhalten auf keine Weise geeignet sein dürfte, über die in Frage stehenden Misstände Aufschluß zu erwirken oder Licht zu verbreiten, was ich weit eher von einer öffentlichen Verhandlung erwarten zu dürfen glaube. Um Ihnen, Hr. Kulp, jedoch auf Ihr Verlangen mit einer skizzirten Auszählung der vorzüglichsten Beschwerdepunkte zu dienen, über welche von Seiten des Hrn. Lehren Aufschluß und Rechtfertigung zu wünschen wäre, wenn anders das erschütterte Vertrauen wieder hergestellt und ein öffentliches Aergerniß vermieden werden soll , stelle ich es Ihnen frei, Hrn. Lehren um Beantwortung folgender Fragen anzugehen, deren befriedigende Beantwortung, sowie die genügende Widerlegung der darin ausgesprochenen Beschwerden, vor Allem erforderlich scheinen, um das an der Sache theilnehmende Publikum zu beruhigen: 1) Ob es wahr ist, daß Hr. Lehren einen oder mehre Agenten in Beirut und andern syrischen Hauptplätzen unterhält, um die an gewisse Juden in Syrien gerichtete, sowie die von demselben ausgehende und nach Europa bestimmte Korrespondenz von pflichtvergessenen Postbeamten anzukaufen, nach Amsterdam au Hrn. L. zu befördern, um daselbst von Hrn. L. erbrochen, gelesen und nach dessen Gutbefinden an ihre resp. Adressen befördert oder unterschlagen zu werden — ein Verfahren, welches Hr. L. u. A. auch an Hrn. Rabbiner Jakob Ettlinger in Altona ungescheut eingestanden haben soll, indem er Hrn. E. von dem Inhalte eines an Hrn. Aaron Selig von Jerusalem aus adressirten und von Hrn. L. aus die bezeichnete Weise aufgefangenen und erbrochenen Briefes unterrichtet habe. 2) Ob es namentlich wahr ist, daß zur Bestreitung der, mit dem sub Nr. I. beschriebenen Verfahren verbundenen Ausgaben ein Theil der nach Palästina .bestimmten Gaben verwendet werde, oder auf wessen Kosten sonst diese Ausgaben bestritten werden. 3) Ob es wahr ist, daß die Verhaftung und Einkerkerung des bekannten Hrn. Abraham Salomo Salomon m Jerusalem auf Requisition des kais. russ. Konsulats in Folge einer von Hrn. L. ausgegangenen Denunziation gegen Hrn. 2C. S. S., wegen angebl. Einschwärzung russischer und poln. 8

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