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KC-Blätter · 1932-04-01 · Heft 2 (April 1932) · p. Seite 49

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
KC-Blätter
Volume
1932
Issue
Heft 2 (April 1932)
Date
1932-04-01
Page
Seite 49 (sequence 25)
Language
German
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K. C.-Blätter 49 Wohltätigkeitstee des A. H. B. Sprevia und des Provinzialverbandes Brandenburgiscyer K.C.er (zugunsten der K. C. - Hilfskaffej Das Wort „Wohltätigkeit" Hai: oft einen bitteren Beigeschmack. Ls ist eigentlich nicht „Wohltat", sondern selbstverständliche Pflicht, wenn ein Verband bemüht ist, Verbandsbrüdern beizustehen. In Wirklichkeit war es ein Ausdruck dieser bundesbrüderlichen Verpflichtung, als die Berliner K.C.er sich entschlossen, eine Aktion zur Anterstützung oer K. C.-Hilfskasse zu unternehmen. Der Erfolg war in jeder Hinsicht erfreulich. Fast 800- RM. konnten der Hilfskasse überwiesen werden. Nicht minder groß war der ideelle Erfolg. Seit langen Jahren war eine Berliner K. L.-Veranstaltung nicht derart überfüllt» wie diese. Mit besonderer Freude konnten wir den Vorsitzenden des Geschäftsführenden Ausschusses des K. C-, unseren allverehren Bundesbruder Ludwig Holländer mit seiner Gemahlin begrüßen. Hunderte von K. E.ern mit ihren Damen waren erschienen. Ihnen allen gebührt Dank dafür, daß sie die Veranstaltung zu einem derart repräsentativen und erfolgreichen K. C.-Ereignis werden ließen. Allerdings ist wohl auch niemandem das Erscheinen schwer gemacht worden. Das, was für den Eintrittspreis von 2,50 RM. geboten wurde, dürfte ein Mehrfaches wert gewesen sein. Jeder Teilnehmer erhielt zunächst einmal eine Portion Tee bzw. Kaffee nebst Kuchen und Brötchen. Weil die bereitgestellten Gebäckmengen nicht alle bewältigt wurden, konnte ein Abendbüffett aus den Ueberbleibseln improvisiert werden, das zur Grarisbedienung offenstand, und einem großen Teil der Besucher, Le sonders den Aktiven, trefflich zustatten kam. Da anzunehmen ist, daß andere K. C -Verbände das Berliner Beispiel Rachahmen und ebenfalls zugunsten der K. C.-Hilfskasse V eranstaltungen ab halten w erden, so sei kurz die geschäftliche Organisation geschildert, die naturgemäß unter dem Motto größtmöglicher Spesenersparnis stand. Nur Saalmiete und Getränkeportionen hatte der veranstaltende Verband zu bezahlen, die Eßwaren wurden von unseren lieben Kartellschwestern geliefert. Jede Dame übernahm einen Tisch von 12 Personen, die sie mit Torten und Sandwichs bewirtete. Eine sehr stattliche Anzahl von Kartellschwestern hatte sich sofort zur Ilebernahme bereit erklärt und für das leibliche Wohl ihrer Tischgäste mit hausfraulichem Eifer gesorgt. Für ihre wirklich bundesschwesterliche Bereitschaft und ihre Mühe gebührt ihnen ein besonderer Dank, den ihnen der Vorsitzende der K. C.-Hilfskasse, Kbr. Richard Auerbach, bereits im einzelnen schriftlich ausgesprochen hatte, und der an dieser Stelle nochmals gezollt sei. Die kulinarischen Genüsse, die den Festteilnehmern gereicht wurden, waren keineswegs die einzigen. Kunstgenüsse erlesener Art wurden nach dem Nachmittagstee geboten. Wir durften der Darbietungen einer gottbegnadeten weltberühmten Sängerin lauschen: V i o l e t t a de S t r o z z i entzückte uns durch die Anmut ihres wunderbaren Gesanges. Daß sie in selbstloser Weise unserem Feste das künstlerische Relief gab, sei ihr in ganz besonders hohem Maße gedankt. Außerdem erfreute uns der Violinvortrag des jungen Geigers Todtenberg und die pianistische Kunst unseres l. Kbr. Fritz Peiser (Thur.). Der Abend gehörte dem Tanze, unterbrochen durch einen zweiten Vortragsteil, einen sogen. Bunten Abend, bei dem unsere l. Kartellschwester Gerda Asch sich durch ihre geschmeidige Tanzkunst hervortat. Die Güte der materiellen wie ideellen Genüsse, die geschmackvolle Eleganz der Festräume, die angeregte Munterkeit der zahlreichen Besucherschar, sie wirkten zusammen, um aus diesem Nachmittag und Abend ein Erlebnis zu machen, das jedem Teilnehmer zu angenehmster Erinnerung wurde. Zweifellos hat diese Veranstaltung zur Stärkung des Berliner K. C.-Zusammenhangs geführt. Ein frohes Gesicht machten am nächsten Tage nicht nur die Finanzgewaltigen der Hilfskasse, sondern alle, denen an der Pflege intensiver K. C.- Geselligkeit etwas gelegen ist. K. C.er gedenkt bei allen Anlässen der K. C. - Hilfskassel

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