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Zeitschrift für die Geschichte der Juden in der Tschechoslowakei · 1933-08-01 · 3-4 (August 1933) · p. Seite 224

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Journal
Zeitschrift für die Geschichte der Juden in der Tschechoslowakei
Volume
3 (1932-1933)
Issue
3-4 (August 1933)
Date
1933-08-01
Page
Seite 224 (sequence 86)
Language
German
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10) a. a. 0. L, Nr. 30£, S. 189. a) a. a. 0. L, Nr. 526, S. 383. ") a. a. 0. L, Nr. 526, S. 372. M) s. diese Zeitschrift, II., Nr. 2, S. 91. 14) a. a, 0. IL, Nr. 1, S. 91. 15) Hock, Die Familien Prags. 16) Bondy — Dworsky II., Nr. 772, S. 559. ") Hock, Die Familien Prags. 18) Bondy — Dworsky II., Nr. 1101, S. 879. Die Freiherren von Sonnenfels. Von Ing. Josef Nirtl, Troppau. Als Stammvater der Familie wird Rabbi Michael, ein jüdischer Gelehrter, der 1715—1725 als Stadt- und Landrabbiner in Berlin lebte, genannt. Dessen Sohn, der den Namen Perlin (auch Paolin) Lipmann führte, war ein bekannter Orientalist, 'lebte zuerst in Berlin, später in Eisenstadt in Ungarn und schließlich in Nikolsburg. Er und seine beiden Söhne Josef, geb. ca. 1733 und Franz, geb. 11. 7. 1735 (als „Schmeyr"), traten zur katholischen Religion über, die Frau aber blieb Jüdin. Er nahm den Namen Alois Wiener an und diente unter diesem Namen auch sein Sohn Josef 5 Jahre bei den Deutschmeistern. Alois Wiener übersiedelte später nach Wien, wo er Lehrer der Sprachen des alten Bundes an der Wiener Hochschule, später hebräischer Dolmetsch, wurde. Es wurde ihm 1746 in Würdigung seiner Verdienste der Adelstand mit dem Prädikate „von Sonnenfels" verliehen. Die Söhne führten das Prädikat „von Sonnenfels" als Familiennamen. Beide Söhne Josef und Franz waren verheiratet, aber kinderlos. Da das Prädikat „von Sonnenfels" auch einer anderen Familie verliehen worden war, können leicht Irrtümer bei Aufstellung einer Stammtafel vorkommen. Josef, dem der Stephansorden verliehen wurde, hatte Anspruch auf den Freiherrenstand, machte denselben aber nicht geltend, sein Bruder Franz hingegen wurde 1797 in den Freiherrenstand tatsächlich erhoben. Wo Josef v. S. geboren wurde, ist nicht feststehend, entweder Eisenstadt oder Nikolsburg. In seiner Sperrelation steht „Geburts- 224

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