Bericht über die Jacobson-Schule, Realschule mit (Reform-)Realprogymnasium (nach dem Frankfurter Lehrplan) zu Seesen am Harz
- Journal
- Bericht über die Jacobson-Schule, Realschule mit (Reform-)Realprogymnasium (nach dem Frankfurter Lehrplan) zu Seesen am Harz
- Volume
- 1913-1914
- Issue
- Heft 1
- Date
- 1913-01-01
- Page
- – (sequence 24)
- Language
- German
- Belongs to
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- IRI
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Mentioned entities
- Seesen 1× ep/1048106
- Selm 1× ep/1045700
OCR text
25 3. Betreffs des Austrittes unserer Schüler weisen wir wiederholt auf folgende Bestimmungen unserer »Aufnahmebedingungen für 1* e n s i o n ä r e « besw. unserer »Schulordnung« hin: a) Dei* Austritt von zahlenden Haussehülern ist nur bei Schluss eines Schulsemesters, also am 1. April und am 1. Oktober zulässig und muss mindestens drei Monate vorher dem Direktor schriftlich angezeigt werden; andernfalls ist die Anstalt berechtigt, die bis zum Schlüsse des nächstfolgenden Schul halb jahres laufende Pension einzuziehen. b) Die Eltern (bezw, deren Stellvertreter) von » Stadtschülern «, welche die Anstalt verlassen wollen, haben den Abgang mindestens vier Wochen vor dem Vierteljahrssch lasse, und zwar schriftlich, dem Direktor der Anstalt anzuzeigen, widrigenfalls sie das Selm Ige Id noch für das folgende Vierteljahr zu entrichten haben, 4. Es sei ferner den Angehörigen der Hausschüler zur gefälligen Beachtung dringend empfohlen; a) Die Verabreichung der sogenannten Extrakost, die bei unserer sachgemässen Verpflegung höchstens für wirklich schwächliche Schüler nötig ist> wird nur auf Grund eines Gutachtens des Anstaltsarztes zugebilligt, b) Geldsendungen für die Knaben sind nur an die Adresse des Direktors oder desFamilieulehrers zu richten; andernfalls sind wir nicht in der Lage, die Ausgaben der Schüler zu kontrollieren und sie so vor dem Genuss von allerlei ungesundem Xaschwerk oder vor sonstigen Torheiten zu schützen, c) Die hiesigen Kaufleute sind wiederholt verwarnt worden, unseren Schülern Kredit zu geben. Wir bitten daher die Eltern, irgend welche Forderungen der ersteren ohne weiteres abzuweisen. ö. Wir empfehlen den Eltern, in allen Schul* und Erziehungsfragen sich mit den Lehrern der Knaben oder mit. dem Direktor in Verbindung zu setzen und zwar nicht bloss kurze Zeit vor der Versetzung, sondern im Laufe des Schuljahres, Wenn die Eltern, namentlich diejenigen der Stadtschüler, sich in enger. Fühlung mit der Schule halten, ist die gedeihliche Förderung der uns anvertrauten Knaben umso leichter möglich. Seesen, den 2. April 1914. Der Direktor; ♦ Prof. Dr. Frieölanö. [