Bericht über die Jacobson-Schule, Realschule mit (Reform-)Realprogymnasium (nach dem Frankfurter Lehrplan) zu Seesen am Harz
- Journal
- Bericht über die Jacobson-Schule, Realschule mit (Reform-)Realprogymnasium (nach dem Frankfurter Lehrplan) zu Seesen am Harz
- Volume
- 1896-1897
- Issue
- Heft 1
- Date
- 1896-01-01
- Page
- – (sequence 16)
- Language
- German
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17 unbekannte Länder von Jonathan Swift. — Auerbachs Deutscher Kinder-Kalender, Jahrgang 1891 bis 1895. — Feierstunden, neuer Hausschatz f, d. deutsche Jugend. 4. An sonstigen Lehrmitteln wurden angeschafft: Einige Zeichen-Modelle in Gips von Gebr. Weschke^ Dresden. — Ein grosser Plan von Seesen, — 1 Gallilei's Fallrinne nebst Zubehör. — 1 Hofmann'scher Wasserzersetzungs ~ Apparat mit graduierten Röhren. — 1 Vorlesungs-Eudiometer mit Stativ. — 1 Retortenhalter nach Schellbach. — 1 Mohr'scher Apparat zur Wasserstoff-Entwicklung. — 1 Scheidetrichter mit Hahn und Stöpsel (400 com). — 1 Klärflasche mit Tubus (11). — 3 Satz diverse Abdampfschalen. — 1 Kubikdecimeter mit Centimeterteilung und Einteilung des Quadratmeters. — Schüler S, Seligmann (IIa) schenkte aus Pappe gefertigte Modelle von einem Pentagon-Dodekaeder, einem Ikosaeder und einer Kombination von Würfel und Oktaeder; Uhrmacher Bartels das Werk einer Weckuhr; Schüler Rosenau (Ib) ein selbstgefertigtes Modell für einen stereometrischen Satz; Schüler Mendel (Ib) Glühlampen von Siemens & Haiske; Schüler Jaeobi (IIa) einen Onyx; Schüler Oscar Joseph (Iflb) ein geschnitztes Emuei; Schüler Deike (lila) einen Kernbeisser; Schüler Winkel (IIb) einen Fischreiher. VI. Schulfonds und Stiftungen der Jacobson-Schule. 1. Das Stiftungsvermögen. — Neu belegt wurden Alk. 9000 3 7a 7° Hamburger Staatsanleihe von 1893; gezogen wurden 2 Schlesisehe Rentenbriete über Mk. 6000 und ein Pommerscher Rentenbrief über Mk. 3000, sodass der Nominalwert des Stiftungsvermögens am 1. Januar 1897 Mk. 319 600 beträgt (vergl. Bericht 1896, S. 10). — Dem Reservefonds wurde von dem Überschusse des Jahres 1895 die Summe von Mk. 5000 überwiesen, welche in 37*7° Hamburger Staatsanleihe von 1893 angelegt ist. Er besitzt am 1. Januar 1897 nominal Mk. 16 500 und einen Barbestand von Mk.414,90 (vergLBericht 1896 ib.). 2. Der Pensionsfonds (am 1. Juli 1869 begründet, namentlich auch zur Unterstützung der hinterbliebenen Witwen und Waisen der Lehrer und Beamten an der Jacobson-Schule, vergl. Bericht 1875/76, S. 27), — Zur Rückzahlung kamen Mk. 1125 47*% Stockholmer Pfandbriefe von 1882, Mk. 500 37*7» Hamburger Staatsanleihe von 1893 und Mk. 300 37'i°/o Gothaer Prämien-Pfandbriefe. Neu belegt wurden dafür Mk. 1500 37a0/« Hamburger Staatsanleihe von 1893. Der Nominalwert ist demgemäss Mk. 92 650 (vergl. Bericht 1896, S. 18). Er hat ausserdem am 1. Januar 1897 einen Barbestand von Mk. 981,85. 3. Für den Jubelfonds (gestiftet 1869 zur Errichtung von Freistellen an der Jacobson-Schule, vergl, Bericht 1896, S. 16) wurden Mk. 400 3% Deutsche Reichsanleihe und Mk. 4500 372% Hamburger Staatsanleihe von 1893 gekauft. Gekündigt wurden dagegen Mk. 4500 47a°/° Heisingborg-Hessleholm-Prioritäten. Sein Nominalwert beträgt am 1. Januar 1897 Mk. 8500, bar besitzt er ausserdem Mk. 212,90.