Bericht über die Jacobson-Schule, Realschule mit (Reform-)Realprogymnasium (nach dem Frankfurter Lehrplan) zu Seesen am Harz
- Journal
- Bericht über die Jacobson-Schule, Realschule mit (Reform-)Realprogymnasium (nach dem Frankfurter Lehrplan) zu Seesen am Harz
- Volume
- 1887-1888
- Issue
- Heft 1
- Date
- 1887-01-01
- Page
- – (sequence 24)
- Language
- German
- Belongs to
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25 VI. Schulfonds und Stiftungen der Jacobson-Schule. 1) Das StiftungSvermögen der Schule ist dasselbe geblieben. Durch Konvertierung der fl. 3600 5 °/o Kaiser Ferdinand Nordb. Prior, von 1872 in fl. 4200 4°/o do. ist sein Nominalwert am 1. Januar 1888 auf Mk. 575,600 (1887: 574,400) gewachsen. 2) Der Pensionsfonds (am 1. Juli 1869 begründet, namentlich auch zur Unterstützung der hinterbliebenen Witwen und Waisen der Lehrer und Beamten an der Jacobson- Schule5 vgl. Progr. 1875/76 pag. ij) hat sich vermehrt durch Ankauf von Mk. 2400 3^/2% Schwee!. Pfandbr,, Mk. 300 4% Hamb. Hyp.-Bank-Rentenbriefe, und Frcs. 500 3% Oesterr.-Franz.-Stsb. Prior. (Ergänzungsnetz), ferner durch Konvertierung von Mk. 9000 5 °/q Kursk-Kiew-Eise nb.-Prior, in Mk. 9500 4% do. Sein Nominalwert ist daher am 1. Januar 1888 gestiegen auf Mk. 100030 (1S87: Mk. 96430, vergl. Prgr. 1887 pag. 23.) An ausserordentlichen Beiträgen erhielt er von Herrn Ad. Schleich in Dresden und L, in S. je 10 Mk. 3) Der Jubelfonds (gestiftet 1869 zur Errichtung von Freistellen an der Jacobson-Schule, vergl. Progr. 1887 pag, 23) erhielt 10 Mk. ausserordentlichen Reitrag von Herrn Ad. Schleich in Dresden und hat am 1. Januar ein verzinslich angelegtes Kapital im Nominalbetrage von Mk. 5 500, bestehend aus folgenden Wertpapieren: 1) Kr. 4000 (Mk. 4500) 4V2 % Heisingborg Hessleholm Prioritäts-Obligationen. 2) Mk. 1000 472% Königs- und Laurahütten-Prioritäten. 4) Die Arnheim-Stiftung (begründet zur Unterstützung abgehender bedürftiger Schüler, vgl. Progr. 1887 pag. 24) ist von Herrn Direktor Dr. Arnheim im vorigen März mit einer betreffenden »Schenkungsurkunde« der Schule überwiesen worden. Das Stiftungsvermögen im Betrage von Mk. 1720 ist darauf bei Herrn Ferdinand Jacobson in Hamburg niedergelegt worden und wird von diesem nunmehr für die Schule, aber getrennt von den übrigen Papieren derselbeny verwaltet. — Am 1. Januar d. J. besteht die Stiftung mit einem Nominalbetrag von Mk. 1700 und einem Zinsertrag von Mk, 68 aus folgenden Wertpapieren: ■ 1) Mk. 1500 4°/o Schwed. 1878 er Pfandbriefe. 2) Mk. 200 4% Preuss. Consols. Auch dieser Stiftung wandte Herr Ad. Schleich in Dresden einen Beitrag von 10 Mk. zu. Indem wir ihm hierfür, wie für die obenerwähnten zwei anderen Spenden auch an dieser Stelle herzlichen Dank sagen, hoffen wir, dass sein Beispiel im neu beginnenden Schuljahr recht zahlreiche Nachahmer finden wird. Noch sind die beiden letzten wohlthätigen Stiftungen erst in ihren Anfängen und weit entfernt, den hohen edlen Zwecken, denen sie gewidmet sind, auch nur annähernd entsprechen zu können. Wir wiederholen daher die dringende Bitte um weitere freundliche Zuwendungen und bemerken, dass hier namentlich ehemaligen Schülern und Zöglingen der Jacobson-Schule Gelegenheit geboten ist, denselben jeder Zeit ihre Dankbarkeit und treue Anhänglichkeit durch die That zu beweisen. Jede, auch eine kleine Gabe wird von uns gern entgegengenommen und in den künftigen Schulberichten darüber quittiert werden.