Bericht über die Jacobson-Schule, Realschule mit (Reform-)Realprogymnasium (nach dem Frankfurter Lehrplan) zu Seesen am Harz
- Journal
- Bericht über die Jacobson-Schule, Realschule mit (Reform-)Realprogymnasium (nach dem Frankfurter Lehrplan) zu Seesen am Harz
- Volume
- 1880-1882
- Issue
- Heft 1
- Date
- 1880-01-01
- Page
- – (sequence 1)
- Language
- German
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^xxvaixnxttexCxmgen an die Angehörigen unserer Schüler über die Schuljahre 1880—1882. Während der abgelaufenen zwei Schuljahre bat weder das Leben im Hause, noch der Lehr plan eine wesentliche Änderung erfahren; wir verweisen daher auf die früheren Mitteilungen. I. Wir wollen nicht verfehlen, auch an dieser Stelle des herben Verlustes zu erwähnen, welcher uns jüngst betroffen hat. Unser lieber Kollege Rudolf Kühler, welcher Ostern 1880 seine hoffnungsvolle Thätigkeit an unserer Schule begonnen hatte, ist uns am IG. Dezember 1881 in seinem 40. Lebensjahre durch den Tod entrissen worden; dem Heimgegangenen werden wir für alle Zeit ein treues Angedeuken bewahren. IL Am 17. Dezember 1881 sandte die Anstalt ihrem früheren Kurator, Herrn Dr. jur. Hermann Jacobson in Berlin zur Feier von dessen 80. Geburtstag folgende, von dem Kalligraphen Herrn ITuxhagen in Braunschweig künstlerisch ausgeführte, Adresse: Hochgeehrter Herr Doktor! »Nach Wahrheit streben, Das Gute üben, Das Schöne, liehen, Das ist mir Leben!< Diesem Ihrem Wahrspruch getreu, den Sie durch Ihr ganzes Leben bethätigt, vhaben Sie als Kurator zum Heil für die Jacobson schule 40 Jahre hindurch gewirkt und sind derselben auch nach dem -Scheiden aus Ihrer amtlichen Stellung—ein warmer FwuiitUgehliebgw-t- - .— . jr\r:>-----——.— Ihre fortdauernde Teilnahme für die Jacobsoiischnle ist uns Allen ein teures Kleinod, das wir nach unsern besten Kräften hüten wollen; sie erhält zugleich in uns das schöne Bewusstsein, dass Sie uns Lehrer und die von uns geleitete Jugend zu den Ihren zählen. Wir erlauben uns daher, Ihnen hochgeehrter Herr Doktor, zu Ihrem heutigen 80. Geburtstage unsern und unserer Schüler herzlichsten Glückwunsch darzubringen. Mögen Ihnen noch viele glückliche Jahre beschieden sein! Möge es uns gelingen, dass Ihnen, soweit es au uns liegt, die Erinnerung au die von Ihrem hochherzigen Vater begründete Anstalt, welche Ihnen zu grossem Danke verpflichtet bleibt, sich auch fernerhin zu einer allezeit freundlichen und erhebenden gestalte! Der DireJi'tor und die T^ehrer der Jaeobsonschule. Hierauf erhielten wir folgendes Antwortschreiben: Herrn Direktor Dr. Arnheim in Seesen. Empfangen Sie und die Herren Lehrer meinen herzlichen Dank für die ehrende Anerkennung, die Sie mir in so schöner herzerfreuender Weise bekundet haben. Es war mir ein wohlthuender Sonnenstrahl der Liehe, dessen Licht und Wärme mich bis ans Ende meines Lebens beglücken wird. Mit Hochachtung grüsse ich Sie und die Herren Lehrer freundlichst Dr* Jacobson, III. Ausser dem Direktor unterrichten, dem Dienstalter nach, an der Jaeobsonschule die Herren: Gürbich, Lämmerhirt, Gersott, Superintendent Apfel, Gutkind, Musiklehrcr Pick, Dr. Schäfer, Dr. Jahn, Wendt und Levor. An die Stelle des verstorbenen Kollegen Köhler ist Herr Kealschul lehret- Hummel aus Solingen berufen worden, der mit Regitm des neuen Schuljahres sein Amt antreten wird. IV. Im Schuljahr 1880/81 betrug die Zahl der Haussehülcr oder Alumnen 149 (incL 40 Freistellen und 23 Halbfreistellen;, die der Stadtschüler (>8 (von denen der vierte Teil kein und 8 das auf die Hälfte ermässigte Schulgeld zahlten). Sämtliche Freistellen und Vergünstigungen werden ohne Rücksicht auf die Konfession nur nach Würdigkeit und Bedürftigkeit der Betreffenden Von dem Kuratorium verliehen. Von diesen 217 Schülern itß rtot> iüMniiHt^mi itml ICH Afiv p h vi et 11 Mi An K nn fnscnnn ane'ehnrt.