Bericht über die Jacobson-Schule, Realschule mit (Reform-)Realprogymnasium (nach dem Frankfurter Lehrplan) zu Seesen am Harz
- Journal
- Bericht über die Jacobson-Schule, Realschule mit (Reform-)Realprogymnasium (nach dem Frankfurter Lehrplan) zu Seesen am Harz
- Volume
- Schuljahr 1875/1876 (1876)
- Date
- 1876-01-01
- Page
- Seite 17 (sequence 17)
- Language
- German
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Philippsonf Allgemeine Zeitung des Judenthums. Bertholt, Allgemeine deutsche Lehrerzeitung. Moltke, Deutscher Sprachwart. Blumenthal, Deutsche Dichterhalle. , Die Gartenlaube. Deutsche Blätter. Klingenstein, Jüdische Volkszeitung. v - ■ Herrig, Archiv für das Studium der neueren Sprachen und Literaturen. Virchow und HoDzendorff, Sammlung wissenschaftlicher Vortrage. Zarncke, Literarisches Centralhlatt. . VI. Der Pensionsfonds. Ueber den am 1. Juli 166.9 begründeten Pensionsfonds, welcher hauptsächlich zur Unterstützung der hinterblieb enen Wittwen und Waisen der Lehrer und Beamten an der Jacobson-Schnle verwendet werden soll und bisher noch nie in Anpruch genommen zu werden brauchte, können wir recht Erfreuliches melden. Die regelmässigen Beiträge bestehen aus den jährlichen Zuschüssen der Schulkasse im Betrage von 750 bis 1500 Mark, den Gebühren für Aufnahme und Entlassuug der Pensionäre (mit einem Minimalsatze von je 10 Mark) und der Stadtschüler (von denen die einheimischen 4 Mark, die auswärtigen 8 Mark beim Eintritt und 2 bis 8 Mark beim Abgang entrichten). Nach dem Bericht von Ostern 1871 p. 42 betrug das Vermögen dieses Fonds 1030 Thlr. — 3090 Mark. Ausser kleineren Geldzuwendungen hat dieser Fonds von den Kindern des am 12. October 1871 zu Frankfurt a. M. gestorbenen Dr. Benjamin Ginsberg, (über dessen Wirksamkeit als Director der Jacobson-Sclmle cf. des Unterzeichneten Geschichte der Jacobson- Schule, Braunschweig, 1867 p. 25 ff.) durch die Testaments-Executoren ein Capital von 3000 Thlr.;= 9000 Mark in Kursk-Kiew 5°/o Eisenbahn-Prioritäten erhalten. Wir benutzen diese Gelegenheit, um allen Betheiligten hiermit auch öffentlich unsern Dank für diese Zuwendung abzusprechen. Das Capital dieses Fonds wird von Herrn Curator Ferdinand Jacobson in Hamburg verwaltet. Dasselbe betrug Ende März 1876: a) 1800 Mark 5%> Gothaer Pfandbriefe. b) 35 Stück 3°/o Oester,-Franz.-Staatsbalm-Prioritäten ä 500 Fr. c) 12000 Mark 5 °/o Kursk-Kiew-Eisenbahn-Priüritäten. : d) 6800 Mark 5°/o Central-Boden-Credit-Pfandbriefe. ' e) 1500 Mark 4a/a°/o Norwegische Anleihe. f) Kassenbestand von 22,82 Mark in Hamburg. g) desgl. von 372,50 ,, in Seesen. Die Zinsen der Effecten, von a bis e belaufen sich bereits auf 1345,64 Mark jährlich. Seesen, 15. April 1876. Arnkeim.