Bericht über die Jacobson-Schule, Realschule mit (Reform-)Realprogymnasium (nach dem Frankfurter Lehrplan) zu Seesen am Harz
- Journal
- Bericht über die Jacobson-Schule, Realschule mit (Reform-)Realprogymnasium (nach dem Frankfurter Lehrplan) zu Seesen am Harz
- Volume
- von Michaelis 1867 bis Ostern 1871 (1871)
- Date
- 1871-01-01
- Page
- Seite 44 (sequence 44)
- Language
- German
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44 1. Karl Black, 16 Jahre alt, evangelischer Konfession, Sohn des Rentier Block in Seesen, 5 Jahre Schiller der Jacobson-Schule, 1 Jahr in Klasse I; er erhielt das Prädikat „vorzüglich bestanden" und wird Apotheker. 2. Felix Hofeld, 17'/^ Jahre alt, jüdischer Konfession, Sohn deS Kaufmanns Höfeid zu Moringen, 5 Jahre Alumnus in der Jacobson-Schule, 1 Jahr in Klasse I; er erhielt das Prädikat „gut bestanden" und wird Kaufmann. 3. Ludwig Macke, 16 Jahre alt, evangelischer Konfession, Sohn des Kantorß Macke in Seboldshausen bei Gandersheim. 5"/« Jahre Alumnus in der Jarobsou-Schule, 1 Jahr in Klasse I; er erhielt das Prädikat „gut bestanden"'und wird Kaufmann. 4. Karl Manegold, 15^ Jahre alt, evangelischer Konfession,-Sohn des Bäckermeisters Manegold in Berlin, 4'/, Jahre Alumnus in der Jacobson-Schule, 1 Jahr in Klasse I; er erhielt das Prädikat „gut bestanden" und wird Kaufmann. Der Stiftung Stag der Anstalt und der Sterbetag des Stifters sind in herkömmlicher Weist begangen worden. Den großartigen und segensreichen Begebenheiten unserer Zeit sind auch unsere Schüler mit patriotischer Begeisterung gefolgt; in ihnen nach Kräften das Verstandniß für die Wiedergeburt des deutschen Reiches zu wecken und zn fördern und sie zu würdigen Söhnen des deutschen Vaterlandes zu erziehen, ist das Bestreben der Anstalt. Die wichtigsten Ereignisse in diesem siegreichen Kampfe sind in entsprechender Weist von Lehrern und Schülern gefeiert worden. Die jugendlichen Gcmüther warm beglückt, wenn sie zu Hilfsleistungen für die durchziehenden Truppen verwandt wurden oder auS ihrem Taschengelde beisteuern konnten. Mit inniger Freude haben unsere Alumnen am 2. Januar 1871 nach einer Theatervorstellung — wie solche hin und wieder in den Ferien stattfindcn —, für welche ihnen auf ihr Gesuch ausnahmsweise die Erhebung eines Eintrittsgcldes gestattet worden war, den Betrag von cüras. 85 H zu demselben edlen Zwecke verwendet.